Kleiner Sprachführer für Touristen

Hunderttausende Touristen sind bereits durch Vietnam (vietnam halong bucht) gereist, ohne ein einziges Wort Vietnamesisch zu sprechen. Das funktioniert recht gut: Hotelangestellte, Reiseleiter, Taxifahrer, Souvenirverkäufer – sie alle sprechen mehr oder weniger gut Englisch. Wer jedoch abseits der großen Touristenströme unterwegs ist, auf lokalen Märkten einkauft und mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist, ist gut beraten, ein paar Brocken der Landessprache zu lernen. Die Anschaffung eines Sprachführers (s. S. 690) wird ausdrücklich empfohlen: Ein Schwätzchen mit der Fischverkäuferin oder Small Talk im Bus können Reiseerlebnisse sein, die mit dazu beitragen, einen Vietnam (vietnam kambodscha rundreise)- Aufenthalt unvergesslich zu machen.
Der radebrechende Gast sollte sich nicht entmutigen lassen, wenn der Kellner im Restaurant ihn beim ersten Versuch mit gerunzelter Stirn anblickt. Wahrscheinlich wundert er sich nur über das „komische Englisch” des Touristen. Ist ihm erst einmal klar, dass das, was da fabriziert wird, Vietnamesisch sein soll, ist er sicher gern behilflich, die Aussprache zu korrigieren.

Vietnam Urlaub
Vietnamesisch – Ursprung und Grundzüge
Linguistisch wird die vietnamesische Sprache der Viet-Muong-Sprachgruppe zugeordnet. Viele Begriffe sind der Mon-Khmer-Sprache und dem Chinesischen entlehnt. Auch das französische Erbe hat seine Spuren in der vietnamesischen Sprache hinterlassen. So ist z. B. aus dem französischen la gare („Bahnhof”) der vietnamesische ga geworden. Drei Dialekte mit unterschiedlicher Phonetik und Wortschatz werden in Vietnam gesprochen: der südliche, der zentrale und der nördliche. Das Nordvietnamesisch ist die offizielle Version – also Hochvietnamesisch. Diese Sprache ist auch für die Minderheiten Amtssprache.

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Vietnamesisch ist eine Tonsprache. Die Grundwörter bestehen aus einer Silbe, deren Bedeutung von der gewählten Tonhöhe bestimmt wird. Es gibt sechs Töne, die sich durch Höhe, Verlauf und Intensität unterscheiden (s. u.).
Die Grammatik folgt der Regel Subjekt – Prädikat – Objekt. Die Wörter bleiben dabei unverändert, d. h. unflektiert. Wörter mit lexikalischer Bedeutung kann man als Vollwörter bezeichnen. Daneben gibt es Leerwörter (auch Hilfswörter genannt), die Zeitangaben und den Plural kenntlich machen. Andere Leerwörter haben eine rein grammatikalische Funktion.
Die vietnamesischen Grundwörter werden hintereinander gereiht und bleiben getrennt. Im Westen werden sie oft zusammengeschrieben. Dieses Buch verwendet jedoch die Schreibweise, wie sie in Vietnam (mekong flussreisen) üblich ist, also z. B. Ha Noi und Da Lat.
Die vietnamesische Schrift
Während der chinesischen Besatzungszeit wurde von Amts wegen die Han-Schrift und -Sprache genutzt. Auch für das Vietnamesische verwendeten die Gelehrten die chinesischen Schriftzeichen. Das Schriftsystem nannte sich chu nho. Der Nachteil dieser Schrift lag darin, dass sich einige Wörter des Vietnamesischen damit nicht schreiben ließen. Während der Tran-Dynastie entwickelten die vietnamesischen Gelehrten daher ein erweitertes Schriftsystem, indem sie die chinesischen Zeichen neu kombinierten. Dank dieses erweiterten Systems, das chu nom (Nom-Sprache) genannt wurde, entstand eine eigene vietnamesische Literatur. Nom wird von Wissenschaftlern als phonetische Abwandlung von nam beschrieben und bedeutet „Süden“ (saigon mekong delta phu quoc). Dies meint die Sprache, die südlich von China (also in Vietnam) gesprochen wird.
Der Missionar Alexandre de Rhodes (s. S. 184, Kasten) transkribierte die chinesischen Schriftzeichen Ende der 1620er-Jahre in lateinische Buchstaben. Um die Tonhöhen aniugeben, nutzte er die im Griechischen gebräuchlichen diakritischen Zeichen und setzte sie über den Buchstaben so ein, dass das Vietnamesische lesbar wurde Sein erstes WÖtterbuch, das Dictionarium Annamiticum, Lusitanum et Latinum – das Anamitisch-Portugiesisch-läteini-sche Wörterbuch wurde in Rom veröffentlicht. Erst nutzten nur die Missionare die.

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Die häufigsten Krankheiten in Vietnam

AIDS

AIDS ist auch in Vietnam (vietnam kambodscha rundreise) zu einem enormen Gesundheitsproblem geworden. Das Auswärtige Amt und andere Quellen gehen von schätzungsweise 300 000-350 000 Infizierten landesweit aus. Hohe Durchseuchung besteht in den Risiko-gruppen (männliche und weibliche Prostituierte, Drogenabhängige). Aufklärungskampagnen – mal lustig, mal drastisch – warnen vor den Folgen ungeschützten Geschlechtsverkehrs und Drogenkonsums. Auch Geschlechtskrankheiten, wie Syphilis und Gonorrhoe, sind in Vietnam weit verbreitet.

Denguefieber
Denguefieber ist eine Viruskrankhert, die epidemieartig auftreten kann, am ehesten während der Regenzeit an der Küste. In Vietnam (vietnam mekong delta) gibt es zahlreiche Fälle von Erkrankungen. Das Fieber wird von der Aedes aegypti-Mücke übertragen, die an ihren schwarz-weiß gebänderten Beinen zu erkennen ist. Sie sticht während des ganzen Tages. Nach der Inkubationszeit von bis zu einer Woche kommt es zu plötzlichen Fieberanfällen, Kopf- und Muskelschmerzen. Nach 3-5 Tagen kann sich ein Hautausschlag über den ganzen Körper verbreiten. Bei Stufe 1 klingen nach 1-2 Wochen die Krankheitssymptome ab. Ein zweiter Anfall (Stufe 2) kann zu Komplikationen (inneren und äußeren Blutungen) führen.

Krankheit in Vietnam
Wie bei Malaria sind ein Moskitonetz und der Schutz vor Mückenstichen der beste Weg der Vorsorge. Empfehlenswert in Vietnam (vietnam halong bucht) sind die Mittel REMOS und die Cremelotion SOFELL. Neben dem Rat, sich nicht bei Beginn der Dunkelheit ungeschützt im Freien aufzuhalten, wird empfohlen, sich immer gut die Füße zu waschen, denn die Aedes aegypti liebt den Geruch von Käsefüßen.
Es gibt keine Impfung oder spezielle Behandlung. Schmerztabletten, fiebersenkende Mittel und kalte Wadenwickel lindern die Symptome. Keinesfalls sollten ASS, Aspirin oder ein anderes acetylsalicylsäurehaltiges Medikament genom-men werden, da diese einen lebensgefährlichen Verlauf herausfordern können!

Durchfälle und Verstopfungen
Verdorbene Lebensmittel, nicht kontinuierlich gekühlter Fisch, zu kurz gegartes Fleisch, ungeschältes, schon länger liegendes, aufgeschnittenes Obst (Wassermelonen), Salate, kalte Getränke oder schlecht gekühlte Eiscreme sind häufig die Verursacher von Durchfällen. Eine Elektrolyt-Lösung, die die verlorene Flüssigkeit und Salze ersetzt, reicht bei harmlosen Durchfällen völlig aus. Abgepackte Elektrolyt-Lösungen gibt es in jeder Apotheke, etwa das Elektrolytpulver da’hsä. Wer selbst eine Lösung herstellen möchte, nimmt 4 Teelöffel Zucker oder Honig, 1/2 Teelöffel Salz und 1| Orangensaft oder abgekochtes Wasser. Zur Not etwa vor langen Fahrten, kann auf Imodium zurückgegriffen werden. Außerdem hilft eine Bananen- oder Reis-und-Tee-Diät und Cola in Maßen. Bei längeren Erkrankungen einen Arzt aufsuchen – es könnte sich auch um Ernsteres handeln.
Hepatitis
Hepatitis ist eine Infektion der Leber, die von verschiedenen Virus-Typen verursacht wird (inzwischen sind die Typen A-G bekannt). Während in Vietnam (saigon mekong delta phu quoc) die meisten Menschen nach einer harmlosen Hepatitis-A-Infektion im Kindesalter gegen diese Krankheit immun sind, trifft dieses nur auf ein Drittel der Europäer zu. Ob die Impfung notwendig ist, zeigt ein Antikörpertest.
Hepatitis A, auch Reisegelbsucht genannt, wird durch infiziertes Wasser und Lebensmittel übertragen. Die Symptome ähneln am Anfang denen einer Grippe: Übelkeit, Erbrechen, gelegentliche Durchfälle und Abgeschlagenheit. Später kommt es zu einer Gelbfärbung der Haut, der Stuhl wird heller und der Urin dunkler. Einen guten Schutz bieten die Impfstoffe Havrix und Vaqta.
Hepatitis B wird genau wie HIV vor allem durch Intimkontakte oder Blut übertragen (z. B. Tätowierung, Piercing, Akupunktur). Die Symptome ähneln denen einer Hepatitis A, jedoch kann eine Hepatitis B chronisch werden. Im schlimmsten Fall führt sie nach einigen Jahren zu einer schweren Leberzirrhose und zum Tod. Eine vorbeugende Impfung, etwa mit Gen H-B-Vax, Engerix oder Twinrix (Kombi-Impfung gegen Hepatitis A und B), ist bei langen Aufent-halten zu erwägen. Hepatitis C und D werden auf demselben Weg übertragen wie Hepatitis B und können zu gefährlichen Langzeitschäden führen.
Malaria
Malaria zählt zu den gefährlichsten parasitären Erkrankungen, die den Menschen befallen kön¬nen. Übertragen wird die Krankheit von der weiblichen Anopheles-Mücke, die vorwiegend in den Nacht- und Dämmerungsstunden unterwegs ist. Die Malaria-Erreger gelangen über die Blutbahn in die Leber, vermehren sich dort und vernichten die roten Blutkörperchen.
Jährlich werden in Vietnam 1 Mio. Malariafälle mit ca. 5000 Todesfällen gemeldet. Laut WHO herrscht ein ganzjähriges Malariarisiko, vor allem während und kurz nach der Regenzeit. Das AA meldet: Ein hohes Risiko besteht im Süden in den Provinzen Ca Mau, Bac Lieu und Tay Ninh sowie in den Hochlandprovinzen Dak Lak, Gia Lai und Kon Tum unter 1500 m und südlich des 18. Breitengrades. Ein mittleres Risiko, verstärkt in den Regenzeiten, besteht im Mekong- Delta (vietnam mekong delta) und den nach Norden anschließenden Küstenregionen bis nach Nha Trang sowie nord¬westlich von Ha Noi (hier besonders von Mai- September).
Die Städte (mit Ausnahme von HCMS), das Delta des Roten Flusses und die Küste nördlich von Nha Trang gelten als malariafrei. Als Malariaerreger ist überwiegend das Plasmodium falciparum, der Erreger der Malaria tropica, bekannt. Die Deutsche Tropenmedizinische Gesellschaft empfiehlt für Vietnam einen konsequenten Mückenschutz (Mückenschutzmittel, imprägniertes Mückennetz, bedeckende Kleidung). Dies schützt nicht nur vor Malaria, sondern u. a. auch vor dem ebenfalls in Vietnam auftretenden Denguefieber. Sanfte Mittel basieren auf Zitronella- oder Nelkenöl. Das in Deutschland bewährte Au- tan hilft vielen Reisenden leider nicht weiter. Sie klagen, trotz Schutz viel gestochen zu werden.
Über die beste medikamentöse Vorbeugung ist in den vergangenen Jahren immer wieder heftig debattiert worden. Allen Mitteln gemeinsam ist, dass sie unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen können. Zu den am häufigsten verschriebenen Präparaten gehören Resochin/ Paludrine, Lariam und Malarone. In der Praxis reisen wenige Touristen mit Prophylaxe, wobei noch keine dramatischen Fälle von Erkrankungen bekannt geworden sind. Es ist abzuwagen zwischen dem tatsächlichen Risiko, das je nach Gegend und Jahreszeit sehr unterschiedlich sein kann, und den möglichen Nebenwirkungen der Medikamente, die außerdem Resistenzen bei den Erregern hervorrufen und keinen 100%-igen Schutz bieten können.
Wer aus Vietnam (vietnam kambodscha laos) zurückkehrt und an einer nicht geklärten fieberhaften Erkrankung leidet, auch wenn es sich nur um leichtes Fieber und Kopfschmerzen handelt, die erst Monate nach der Rückkehr auftreten, sollte dem Arzt unbe¬dingt vom Tropenaufenthalt berichten. Die ersten Symptome einer Malaria können denen eines grippalen Infekts ähneln und werden daher häufig verkannt. Bereits eine Woche nach einer Infektion und bis zu mehreren Monate danach können Schüttelfrost, Gelenkschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder Krämpfe auf eine Malaria hinweisen.
Einige Hotelzimmer in Vietnam haben Mückengitter an Fenstern und Türen oder ein Moskitonetz über dem Bett. Wer sichergehen will, sollte mit eigenem Netz reisen.

Sonnenbrand und Hitzschlag
Sonnenbrand und Hitzschlag können selbst bei bedecktem Himmel auftreten, denn auch dann ist die Sonneneinstrahlung sehr intensiv. Man sollte sich regelmäßig mit Sonnenschutzmittel eincremen, Hut und Sonnenbrille tragen und tagsüber viel trinken.
Erschöpfungszustände bei Hitze äußern sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Benommenheit und erhöhte Temperatur. Um die Symptome zu lindern, sollte man unbedingt schattige Bereiche aufsuchen und genügend Flüssigkeit zu sich neh¬men. Erbrechen und Orientierungslosigkeit können auf einen Hitzschlag hinweisen, der potenziell lebensbedrohlich ist, deshalb muss man sich sofort in medizinische Behandlung begeben.

Stiche und Bisse
Kleinere und größere Biester aus dem Reich der Natur können ärgerliche Stiche und Verlet¬zungen herbeiführen. Dazu gehören z. B. Sand-fliegen, mit denen u. a. in Mui Ne und an anderen Stränden zu rechnen ist. Auch Flöhe und Wanzen gibt es noch, die sich in dem einen oder anderen Bett v. a. in ländlichen Regionen ein¬genistet haben. Wer auf diese Stiche allergisch reagiert, sollte Antihistamin-Tabletten, wie man sie in Deutschland bei Heuschnupfen schluckt, mitnehmen. Zudem hilft eine Salbe mit antiallergischer Rezeptur.
Bienen- und andere Insektenstiche sollte man sofort mit Eis kühlen und anschließend ei¬ne spezielle Salbe auftragen; ggf. müssen Antihistamin-Tabletten eingenommen werden.
Zecken fallen auch in Asien von den Bäu¬men. Man zieht sie am besten vorsichtig heraus, ohne sie zu drehen. Nicht mit Öl oder Ähnlichem ersticken, sonst können Krankheitserreger in die Wunde gelangen.
Schlangen treiben sich gerne an heißen Tagen unter schattigen Steinen herum. Wenn man überhaupt auf sie trifft, ziehen sie sich lieber zurück statt anzugreifen. Im Falle einer unglücklichen hautnahen Begegnung heißt es als Erstes: Ruhe bewahren. Ein Blick auf die Biss- Stelle zeigt, ob es sich um eine giftige Schlange handelt. Nur wenn zwei einzelne Zahn-Einstichstellen vorhanden sind, wurde Gift injiziert. Dann gilt: zum Arzt – und weiter Ruhe bewahren. Der größte Teil solcher Begegnungen verläuft nicht tödlich. Keine Giftschlange war es, wenn viele kleinere Zahnabdrücke zu sehen sind. Eine solche Wunde sollte jedoch gut desinfiziert werden. Es besteht die Gefahr einer Blutvergiftung. Letzteres gilt auch für Bisse durch Hunde und Katzen.
Spinnen und Skorpione können schmerzhafte Stiche zufügen, die jedoch selten gefährlich sind und bei ausreichender Ruhe von selbst abklin- gen. Allergische Reaktionen bis hin zu Schockzuständen sind möglich und sollten behandelt werden.
Ähnliches gilt für giftige Meerestiere wie Stachelrochen, Steinfische oder Feuerkorallen, die zu schlimmen Ausschlägen und/oder starken Schmerzen führen können: Im Zweifelsfall sofort einen Arzt aufsuchen. Seeigelstacheln können vorsichtig entfernt werden. Bei Ver- nesselungen durch Quallen hilft Essig aus der Hotelküche.
Thrombose
Thrombose kann bei Bewegungsmangel auf- treten, was vor allem bei längeren Flugreisen zum Problem werden kann. Der verringerte Blut¬fluss, vor allem in den Beinen, kann zur Bildung von Blutgerinnseln führen, die, wenn sie sich von der Gefäßwand lösen und durch den Körper wandern, eine akute Gefahr darstellen (z. B. Lun¬genembolie). Gefährdet sind vor allem Personen mit Venenerkrankungen oder Übergewicht, aber auch Schwangere, Raucher oder Frauen, die die Pille nehmen. Das Risiko verhindern Bewegung, viel trinken (aber keinen Alkohol) und notfalls Kompressionsstrümpfe.

Tuberkulose
Diese Infektionskrankheit der Bronchien endet bei sachgerechter medikamentöser Behandlung nur selten tödlich. Über die Bronchien gelangen Tuberkulose-Erreger in die Lungenbläschen und können von dort z. B. weiter in die Lymphwege
wandern. Manchmal ist auch der Darm zuerst befallen. In leichten Fällen heilt die Krankheit oh¬ne Medikamente aus. In schweren Fällen können die Erreger die Lunge infizieren. In diesem Sta¬dium leidet der Erkrankte an Fieber, Husten und manchmal Atemnot. Die Tuberkulose ist dann hochgradig ansteckend. Besonders gefährlich ist Tuberkulose für Säuglinge, weshalb für sie eine Schutzimpfung anzuraten ist.

Typhus / Paratyphus
Typhus ist nach Hepatitis A die häufigste Tropen¬krankheit. Sie wird vom Bakterium Salmonella typhi verursacht und oral übertragen. Typische Symptome sind Erbrechen und über sieben Ta¬ge hohes Fieber einhergehend mit einem eher langsamen Puls und Benommenheit. Später fol¬gen eventuell Hautausschlag, Verstopfung oder Durchfall und Bauchschmerzen. Empfehlens¬wert ist die gut verträgliche Schluckimpfung mit Typhoral L Drei Jahre lang schützt eine Injektion der neuen Typhus-Impfstoffe Typhim VI oder Typherix.

Vogelgrippe
Die Vogelgrippe hat in Vietnam bisher offiziell die meisten Todesfälle gefordert. Bis Januar 2004 starben hier 42 Menschen am H5N1 -Virus. Heute haben die Vietnamesen das Problem mehr oder weniger im Griff. Die Hygienestan-dards sind verbessert worden und zahlreiche Plakate zeigen, welche Regeln zu beachten sind. Da die Hühner in Vietnam sozusagen mit der Familie zusammen wohnen, ist der Kon¬takt der Einheimischen zum Federvieh auf dem Land sehr eng. Touristen können sich schützen, indem sie Folgendes beachten: Alle Geflügel¬märkte sind ebenso zu meiden wie der Kontakt zu lebendem Federvieh, rohen Eiern und er¬krankten Menschen. Fleisch und Eier müssen gut gekocht sein, und man sollte auch auf die hygienischen Bedingungen des Lokals achtge¬ben. Wer Fieber und Anzeichen eines grippalen Infektes hat, sollte einen Arzt aufsuchen. Derzeit ist umstritten, ob das Grippemittel Tamiflu bei einer Infektion tatsächlich hilft. Die Symptome könnte es jedoch abschwächen, sodass jeder selbst entscheiden muss, ob er sich derartige Tabletten (nur mit Rezept) besorgt Aktuelle Informationen im Netz bei der World Health Organization (WHO) unter www.who. int/csr/disease/avian _influenza/en/.

Wundinfektionen
Wundinfektionen treten vor allem unter unhy¬gienischen Bedingungen auf. Bereits aufge¬kratzte Moskitostiche können sich dann zu be¬trächtlichen Infektionen auswachsen, wenn sie unbehandelt bleiben. Wichtig ist es, dass jede noch so kleine Wunde sauber gehalten, desin¬fiziert und evtl. mit Pflaster geschützt wird. Es ist sinnvoll, für den Notfall eine Antibiotika-Salbe mitzunehmen.

Wurmerkrankungen
Winzige oder größere Exemplare von Würmern können überall lauem und sich manchmal an verschiedenen Körperstellen bzw. –organen festsetzen. Oft ist dies erst Wochen nach der Rückkehr festzustellen. Nach einer Reise in ab¬gelegene Gebiete kann es empfehlenswert sein, den Stuhl auf Würmer untersuchen zu lassen, wenn man längere Zeit auch nur leichte Durch¬fälle hat
Oie meisten Würmer sind harmlos und durch eine einmalige Wurmkur zu vernichten. Andere sind gefährlich und können schwere Erkran¬kungen hervorrufen, z. B. die Bilharziose – eine Wurmerkrankung, die man sich im Uferbereich von stehendem oder langsam fließendem Sü߬wasser zuziehen kann. Kleine Larven, Zerkarien genannt, gelangen in den menschlichen Orga¬nismus, indem sie sich durch die Haut, bevor¬zugt an den Fußsohlen, bohren. Von dort bahnen sie sich den Weg in den Darm oder die Blase. Manchmal tritt um die Stelle, an der die Larven in den Körper eingedrungen sind, eine leichte Rötung auf. Nach sechs bis zehn Wochen kann es zu Fieber, Durchfall und einem allgemeinen Krankheitsgefühl kommen. Im schlimmsten Fall treten Unterleibsschmerzen und Blut im Stuhl oder Urin auf. Vorbeugend sollte man das Herumplanschen in stehenden Gewässern vermeiden und auf feuchten Böden Sandalen tragen.

Wundstarrkrampf / Tetanus
Wundstarrkrampf-Erreger findet man überall auf der Welt. Wer noch keine Tetanusimpfung hatte, sollte sich unbedingt zwei Impfungen im 4-Wochen-Abstand geben lassen, die nach ei¬nem Jahr aufgefrischt werden müssen. Danach genügt eine Impfung alle 10 Jahre. Am besten ist die Kombi-Impfung mit dem Polio-Tetanus* Diphtherie-(Td)-lmpfstoff für Personen über 5 Jahre.

Entspannen in Phu Quoc Insel

Aktivitäten

Freunde der Unterwasserwelt können auf Phu Quoc tauchen gehen, und Anfänger können es erlernen. Zwei Tauchreviere locken mit unterschiedlichen Konditionen: Vor der Nordküste liegt die Schildkröteninsel. Schon in geringer Tiefe (9-10 m) gibt es einiges zu sehen: Steinfische, Babyhaie, drei Arten Stingrays und kleine Oktopusse. Im Süden, bei den An Thoi- Inseln, geht es tiefer hinunter (20-30 m) und es herrschen öfter starke Strömungen. Zu sehen gibt es u. a. Seepferdchen und viele Schnecken in allen Farben. Hier sind auch Tieftauchgänge bis über 40 m möglich.

Entspannen in Phu Quoc
Taucher, die auf ihre Reisekasse achten müssen, sollten überlegen, ob sie sich ihre Unterwasser-Trips für Nha Trang aufsparen:
Dort kostet es nämlich nur etwa die Hafte (s. S. 491). Ein Ausflug mit zwei Tauchgängen kostet etwa US$70. Schnorcheitouren sind preiswerter.
Rainbow Divers, Vo Thi Sau, Ecke Tran Hung Dao. Falls das Büro der „Regenbogen-Taucher” mal wieder nicht besetzt ist, kann man es in der Rainbow Bar am Coco Beach Resort oder unter der Mobilnummer 091-340 0964 versuchen. Touren und Kurse.
Vietnam (vietnam halong bucht urlaub) Explorer, 36 Tran Hung Dao, 077-384 6372. Tauchbasis unter vietnamesischer Leitung. Ähnliches Angebot wie die Mitbewerber. Wie bei allen Tauchclubs starten die Touren um 7.30 Uhr und enden um etwa 14.30 Uhr. Der Hoteltransfer ist inbegriffen. US$75 für einen Ausflug mit 2 Tauchgängen, Schnorcheln US$20. Unterschiedliche Berichte – wir empfehlen (wie eigentlich in jeder Tauchschule) das Equipment gut in Augenschein zu nehmen; ebenso wie den Divemaster, dem man sein Leben anvertraut. Schnorcheltouren zu den An Thoi-Inseln bietet John’s Boat Tour, 091-910 7086,
www.johnsislandtours.com. Lesern, die mitgefahren sind, hat die Tour gefallen, allerdings soll das Schnorchel-Equipment nicht besonders gut sein – glücklich, wer eigenes dabei hat. Die Tour kostet US$15 p. P. und dauert von 8.45 bis etwa 14.30 Uhr. Verschiedene Schnorchelplätze werden besucht und ein Stopp am Sao-Strand ist inbegriffen. Kontaktaufnahme über o. g. Telefonnummer oder einfach am Strand sitzen und warten: Johns Leute laufen täglich am Bai Truong auf und ab und betreiben Direktmarketing.
Jetski werden am Long Beach (nördl. Bereich) für 300 000 Dong für 15 Minuten angeboten; ein teures, sinnfreies und umweltschädigendes Vergnügen.

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Touren
Wer von der Insel mehr sehen möchte als den Strand aus der Perspektive der privaten Hängematte (was für viele völlig ausreichend ist), kann sich einer Tour über die Insel anschließen. Inbegriffen ist meist ein Besuch in einer Fischsoßenfabrik und bei der Perlenfarm, die allerdings nur ein Ausstellungs- und Verkaufsraum für Perlenprodukte ist (siehe Einkäufen). Auch ein Stopp bei einer Pfefferplantage und ein Besuch der Gedenkstätte des alten Gefängnisses im Süden der Insel stehen meist auf dem Programm. Manchmal wird auch be einer lokalen Weinfabrik eingekehrt, in dei Mvrtenwein hergestellt wird. Möglich ist r jdem der Besuch einer Hundezucht oder eine Wanderung entlang des Tran-Flusses im Touren, Ausflüge und Exkursionen werden von vielen Resorts und einigen privaten Anbietern offeriert vgl. eXTra [4886].
Eine andere gute Möglichkeit, die Insel zu entdecken, ist eine Tour mit dem geliehenen Moped. Die Straßen sind nicht allzu stark befahren, und wenngleich ein großer Teil der Strecken nicht geteert ist, werden keine zu hohen Anforderungen an die Fahrer gestellt. Wer allerdings noch nie ein Moped gefahren hat, sollte davon Abstand nehmen, es ausgerechnet hier lernen zu wollen.
Geld
Die Vietcombank, 30 Thang 4, wechselt Devisen und hat einen Bankautomaten (Visa und MasterCard). ® Mo—Fr 7—11 und 13-16 Uhr.
Die Agribank, Tran Hung Dao, Ecke 30 Thang 4, führt ebenfalls die üblichen Transaktionen aus.
Etwas stadtauswärts liegt die Sacombank 37 Hung Vuong, Ecke Nguyen Trung Truc, 077-399 5111. Der dortige Bankautomat akzeptiert auch Maestro-Karten.
© Mo-Fr 7-11 und 13-16 Uhr.
Das Sai Gon – Phu Quoc (saigon mekong delta phu quoc) Resort hat einen Bankautomaten im Eingangsbereich.

Internet
Internet-Zugang gibt es in Duong Dong bei Buddy Ice Cream und an der Straße zum Flug¬hafen in einigen Online-Shops. Viele Resorts haben eigene Internet-Zugänge für ihre Gäste, die zum Teil weit über den landesüblichen Durchschnittspreisen liegen.
Medizinische Hilfe Das Inselkrankenhaus, 077-384 8075 384 6074, liegt in Duong Dong an der 30 Thang 1 etwas stadtauswärts Richtung Ham Ninh. In ernsten Fällen empfiehlt sich ein zügiger Transport (Flug) nach Sai Gon. Wer im Sai Gon Phu Quoc Resort wohnt, hat dort einen A. itw Bereitschaft.

Post
Duong Dong an der 30 Thang 4, 077-384 6079. © tgl. 6.30-21.00 Uhr.

Transport
An- und Abreise nach Phu Quoc geschehen entweder mit Bus und Fähre via Rach Gia oder Ha Tien, oder mit dem Flugzeug aus Ho-Chi- Minh-Stadt bzw. Rach Gia. Letzteres ist nicht sehr viel teurer, aber deutlich bequemer und zeitsparend. Wichtig ist, so lange wie möglich vorzubuchen; besonders bei der Abreise, wenn man in HCMS einen Anschlussflug bekommen muss.
Am Flughafen und in Ham Ninh (Fähren aus Ha Tien) bzw. Bai Vong (Fähren aus Rach Gia) am Fähranleger stehen Taxis und Xe om bereit, die einen zum gewünschten Ziel bringen. Achtung: Eine Fahrt zum Bai Truong Beach sollte nicht mehr als 40 000 Dong kosten!
Manche Fahrer versuchen, das Dreifache zu kassieren.

Fluge
Es gibt je nach Saison tgl. mehrere Flüge von und nach HO-CHI-MINH-STADT (1 Std.) und RACH GIA (20 Min.). In der Hochsaison sind es bis zu zehn Flüge am Tag nach HCMS (US$45 o einfach, US$46 hin und zurück) und zwei Flüge cd nach Rach Gia (US$34 einfach), Vietnam (vietnam kambodscha rundreise) Airlines, Booking Office, 291 Nguyen ® Trung Truc, 077-398 0778, 398 0779.

Boote
Mehrere Fährgesellschaften bedienen die Strecke Phu Quoc – RACH GIA und neuerdings auch Phu Quoc – HA TIEN. Tickets gibt es an vielen Verkaufsstellen in Duong Dong. Wer nicht vom Strand weg will, kann sich aber auch an seine Hotelrezeption wenden.
Die im Folgenden angegebenen Abfahrtszeiten können sich schnell ändern; mal um eine halbe Stunde, mal fahren einige Fähren schon morgens. Die Tickets für die einfache Fahrt kosten um die 270 000 Dong, Kinder (5 bis 11 Jahre) zahlen 200 000 Dong, Kinder unter 5 Jahren fahren frei.
Duong Dong Express, 077-398 1648, www.duongdongexpress.com.vn. Abfahrt von Phu Quoc um 8 und 13 Uhr, Fahrzeit 21/2 Std. Vertrauen erweckender großer Katamaran. Superdong Fast Ferry, 077-387 7742. Fährt fahrplanmäßig um 8 Uhr (Ankunft 10.35 Uhr) und 13 Uhr (Ankunft 15.35 Uhr). Die relativ kleinen Schnellboote schaukeln bei Wellengang erheblich.
Savanna, 077-369 2888. Abfahrt von Phu Quoc
8.05 Uhr (Ankunft 10.30 Uhr) und 13.05 Uhr (Ankunft 15.30 Uhr). Der schicke Katamaran ist die schnellste und bequemste Reisemöglichkeit zu Wasser.
Fährverbindungen gibt es auch nach HA TIEN: Die Boote von den Gesellschaften Cashin und Hong Tam steuern die Grenzstadt jeden Tag um 8 30 Uhr für 160 000 Dong und um 14 Uhr für 190 000 Dong in 11/2 Std. an.

Anschiussbusse in Rach Gia
Tickets für Anschlussbusse in Rach Gia lassen sich bequemerweise gleich auf der Insel buchen – eine gute Idee, denn sonst hängt man in Rach Gia möglicherweise stundenlang oder sogar über Nacht fest Am Besten bucht man die Tickets im Mai Linh Express Office bei der Post Die Reisebüros möchten lieber die teuren Open Tours-Busse an den Mann bringen. Es gibt Tickets nach BAC LIEU (90 000 Dong), CA MAU (110 000 Dong),
CAN THO (60 000 Dong), HO-CHI-MINH-STADT (99 000 Dong) und VINH L0NG (70 000 Dong). Fahrkarten für die Rach Gia-Fähren und Anschlussbusse nach Ho-Chi-Minh-Stadt und in andere Delta-Regionen gibt es bei vielen kleinen Ticketschaltern in Duong Dong, z. B. an der Ortsausfahrt Richtung Bai Truong.

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Sehenswürdigkeiten in Phu Quoc

Die Hauptsehenswürdigkeiten von Phu Quoc (saigon mekong delta phu quoc) sind die Strände; und jedem, der sich von diesen nicht wegbewegen will, sei verziehen. Aber an einem bedeckten Tag oder wenn das mitgebrachte Buch ausgelesen ist, kann ein kleiner Ausflug eine nette Abwechslung sein.

In Duong Dong
Auf einem Felsen an der Hafeneinfahrt von Duong Dong liegt der Dinh Cau. Der kleine Schrein wurde in seiner heutigen Form 1937 erbaut und ist Cau, dem Gott des Meeres, gewidmet, der die Fischer und Seeleute vor Stürmen und anderen Gefahren schützt. Nach einer Legende gab es für den heutigen Meeresgott Cau ein reales Vorbild in Form eines lokalen Mandarins, der sich für die Fischer einsetzte. Mitte Oktober, auf dem Höhepunkt der Regenzeit, findet ein großes Tempelfest statt.
Wer das dreiteilige Tor der Sung Hung-Pagode an der Tran Hung Dao durchquert, begegnet als Erstes einer Statue der Göttin Quan Am Bo Tat, die über einen kleinen Lotosteich wacht. In der dahinter liegenden Haupthalle findet sich eine Buddhafigur am Hauptaltar.
Auf dem Markt von Duong Dong ist den ganzen Tag Betrieb, vor allem morgens, wenn der frisch angelandete Fisch verkauft wird.

Der Tran-Wasserfall
Der Ausflug zum Tran-Wasserfall ist hauptsächlich eine Wanderung entlang eines Weinen Flusses, der durch ein felsiges Flussbett hüpft.
Er entspringt in den Ham Ninh-Bergen und ist 15 km lang. Die Tour flussautwärts beginnt hinter einem großen, auf „Natur” getrimmten Betontor, das von Duong Dong aus etwa auf halber Strecke Richtung Ham Ninh auf der linken Seite steht. Unterwegs gibt es die Möglichkeit, im Fluss zu baden, und man kann einen Abstecher zu den Stalaktiten in der Fledermaus-Höhle unternehmen, die bis zu 300 m hoch und 60 m tief ist. Vorbei an wilden Orchideen geht es anschließend weiter nach oben, wo ein erfrischendes Bad unter dem Wasserfall genommen werden kann – allerdings nur, wenn der Fluss auch genug Wasser führt, also in oder kurz nach der Regenzeit.

Schöner wohnen und besser essen
Mai House Resort, V 077-384 7003, 091-812 3796, SS maihouseresort@yahoo.com, [4612]. Zwischen Kokospalmen und Rasenflächen verteilen sich 14 strohgedeckte Bungalows mit Deckenventilator, Bad und Terrasse. Gute Atmosphäre mit viel Grün. WLAN. Angenehmes, hochgelobtes Restaurant mit vietnamesischer und europäischer Küche. ©-©

Phu Quoc
Im Norden der Insul
Wer die Einsamkeit sucht, entflieht dem „Trubel” am Langen Strand nach Norden. Hier gibt es bisher nur wenige Anlagen. Wer die Auswahl liebt, empfindet es allerdings als Nachteil, dass man auf das Essen im resorteigenen Restaurant angewiesen ist.
Bamboo Cottages, Vung Bau Bay,077-281 0345,281 0678, www.bamboophu quoc.com, [4663]. Der freundliche Eigentümer Dr. Nguyen, der in den USA lebt, hat hier geräumige Steinhäuser und 2 Suiten mit tollen, halb-offenen Bädern, großer Fensterfront mit Meerblick und eigenem kleinen Garten direkt an den Strand gebaut. Warmwasser wird durch die Solaranlage erzeugt. Offenes Restaurant mit angenehmer Atmosphäre.
Bo Resort, Ong Lang, V 077-398 6142, 091-364 0520, B www.boresort.com, [4662].
Bungalows mit Bad (Warmwasser), Ventilator und Moskitonetzen verteilen sich an einem Hang mit Blick aufs Meer. An das Resort schließt sich eine 4 km lange (noch) unbewohnte Bucht mit flach abfallendem Sandstrand an. Leser loben das resorteigene Restaurant mit vietnamesisch (vietnam kambodscha laos)-französischer Küche. Leider sind die Gerichte hier fast doppelt so teuer wie in vergleichbaren Anlagen am Bai Truong.
Chen La Resort & Spa, Bai Xep, Ong Lang, 077-399 5895, 399 5896, www.chenla- resort.com, [4664]. Weitläufige Anlage mit luxuriösen, sehr modern ausgestatteten Zimmern in Steinbungalows und traumhaften Villen, die über große Terrassen mit viel Bambusverkleidung verfügen. Große Rasenflächen, aber wenig Bäume. Pool über dem Meer. Spa und Fitnessbereich. WLAN. Großes Restaurant mit internationalen Gerichten.
Gio Bien Resort, Duong Cape, Ganh Dau, 077-384 5507,091-885 5007, S giobienresort @yahoo.com.vn, [4666]. Das nördlichste Resort bietet vier neue, helle Bungalows mit Veranda, Ventilator und Warmwasser. Ins große Restaurant am Strand zieht es viele Ausflügler. Frühstück inklusive.
Mai Phuong Beach Resort, Mong Tay Kap, 091-828 8647,090-919 1749, [4667]. Das Resort ist sehr beliebt bei vietnamesischen Gästen vom Festland – insbesondere das auf Seafood spezialisierte Restaurant. Kein Wunder, liegt doch die private Fischfarm nur 30 m vom Ufer im Wasser vertäut. Die 14 Steinbungalows sind gut ausgestattet (TV mit DVD-Player, Kühlschrank). Im Restaurantbereich laden bienenkorbähnliche Schaukelsitze zum längeren Verweilen ein. Ein Fußpfad führt zu einer einsamen Bucht. Ausflüge zum Fischen und Schnorcheln werden angeboten.
Mango Bay Resort, Ong Lang, 077-398 1693, 091-648 8044,077-398 1694, www.mango bayphuquoc.com, [4661]. Sehr schöne weit-läufige Anlage mit ökologisch korrektem Anspruch (solar-beheiztes Warmwasser, keine ® AC) an einem romantischen, z. T. mit schwarzen Felsen durchsetzten Strandabschnitt. Zimmer und Bungalows verschiedener Preisklassen; alle groß und gepflegt, z. T. wie traditionelle Phu Quoc-Fischerhäuser gestaltet. Inklusive Frühstück im guten Restaurant. WLAN. In der Hochsaison unbedingt vorbuchen.
Phu Quoc Resort Thang Loi, Ong Lang, 077-398 5002,091-807 3494,8 www.phu-
quoc.de, [4669]. Angenehme, ruhige Anlage in einem schattigen Garten mit vielen Bäumen.
Unter den rustikalen, wohnlichen Holzbungalows sind ein paar größere auch für Familien geeignet. Unter deutscher Leitung.
Frühstück ist im Preis nicht inbegriffen.

Im Süden der Insel
Der Süden ist touristisch noch fast völlig unerschlossen – fast, denn am besonders schönen Bai Sao-Strand sind jetzt die ersten Bungalows zu mieten.
Gecko Jacks, Bai Sao, 077-397 2123,
399 6990, 384 7649,399 9808, (4674].
Das Ausflugsrestaurant hat drei schöne Zimmer mit tollem Ausblick im Obergeschoß des Haupthauses zu vermieten. Viel Holz, Eckbadewanne mit Panoramafenster, AC.
Am Strand (vietnam halong bucht urlaub) davor kann man Kajaks und Jetski ausleihen.
My Lan, Bai Sao, 077-399 0779, 399 1010, [4673], Einfache Bungalows mit angeschlossenen Badezimmern werden von den Betreibern eines Ausflugsrestaurants vermietet. Mittags, wenn die Besuchergruppen aus Bai Truong zum Essen kommen, wird es voll – ansonsten hat man diesen schönen Platz ganz für sich alleine. Zu tun gibt es nur zwei Dinge:
Im Meer planschen und in der Hängematte liegen.
Essen
Freunde von Fisch und Meeresfrüchten werden in Phu Quoc auf ihre Kosten kommen – täglich frisch und in großer Auswahl. Es gibt eine ganze Reihe lokaler Spezialitäten. Köstlich ist z. B. Vuon Tao-Reis mit Krabbenfleisch: Der Reis wird in Kokosmilch gekocht und anschließend mit einigen Gewürzen und Krabbenfleisch vermengt. Das Dorf Ham Ninh an der Ostküste ist berühmt für fangfrische gekochte Krabben, die mit Salz, Pfeffer und Limonensaft gegessen werden. In An Thoi gibt es Bien Mai-Muscheln: Der dreieckigen, etwa handgroßen Kammmuschel wird dabei nur ein münzgroßes Stück (eine essbare, weiße Sehne) entnommen, die auf verschiedene Art zubereitet werden kann – eine nicht gerade preiswerte Spezialität, die, wenn sie auf den Tisch kommt, für die Einheimischen ein besonderes kulinarisches Highlight ist.
Zu vielen Gerichten wird die lokale Fischsoße (nuoc mam) gereicht. Kenner sind sich einig:
Sie ist die beste von ganz Vietnam (vietnam halong bucht). Mindestens.

Die beste FischsoBe der Welt
Fischsoße (nuoc mam) ist ein für Vietnamesen unverzichtbares Grundnahrungsmittel und essentielles Gewürz, welches aus der Fermentierung kleiner Fische gewonnen wird. Phu Quoc ist ein Zentrum der Fischsoßen-Herstellung: Ungefähr 100 größere und kleinere Fischsoßen- Fabriken produzieren jährlich an die 10 Mio. Liter dieser salzigen Delikatesse.
Phu Quocs Fischsoßen-Brauer führen die herausragende Qualität ihrer Erzeugnisse auf die besondere Art Anchovis (ca com) zurück, die sie vor den Küsten der Insel fangen. Wie guter Wein wird die Soße umso besser, je länger sie gelagert wird.
Bai Truong – Langer Strand
Viele Restaurants am Bai Truong lassen sich mit einem kleinen Strandspaziergang erreichen.
Carole Bar & Restaurant, 88 Tran Hung Dao, 077-384 8884. Großes Restaurant mit nicht zu nahe beieinander stehenden Tischen und einem Schwerpunkt auf europäischer Küche. Daneben gibt es frische Meeresfrüchte.
Eden Bar & Restaurant, 118/10 Tran Hung Dao, 077-399 4208. Große Bar mit umfassendem Spirituosenangebot und lauter Musik – hier wird schon mal die Nacht zum Tag gemacht. Ableger der gleichnamigen Bar in der De Tham in Sai Gons Backpackerviertel. Zu essen gibt es Burger und andere globale Kost. Vermietet auch ein paar Zimmer. © tgl. 9 Uhr bis spät.

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Ganesh Indian Restaurant, 97 Tran Hung Dao,077-399 4917. Viel Auswahl an schmack¬haften nord- und südindischen Gerichten zu annehmbaren Preisen kredenzt das Restaurant vis-a-vis vom Carole.
German B Bar, 78 Tran Hung Dao,016-6405 3830. Vom Frühstück (Baguette, Kaffee, Käse, Wurst vom deutschen Fleischer) über Kuchen und Eis (je nach Saison) bis zum Absacker (über 100 Cocktails) versorgen Dennis und Thao ihre Gäste mit viel Einsatz. Infos, Mopedvermietung, WLAN. tgl. 8 Uhr bis spät.
Hearty Hieu, an der Zufahrtsstraße zum Kim Hoa Resort. Das beliebte, einfache Restaurant bietet eine gute Auswahl an leckeren vietnamesischen Gerichten. Die Portionen sind groß, die Preise günstig.
Le Bistrot, 118 Tran Hung Dao, 077-398 2200. Tagsüber Restaurant, abends Musikbar, spezialisiert sich dieses Restaurant mit Gartenbereich auf internationale, insbesondere natürlich französische Küche. Salate, Sandwiches, hausgemachte j Lasagne und australisches Rindfleisch. Zum Frühstück Müsli. Billardtisch-Benutzung kostenlos.
Le Deauville, 077-370 2679, Le-deauville hotmail.com. Am Strand vor dem Kim Nam j Phuong Guesthouse, bietet französische Küche im modern verglasten Strandrestaurant. Pepper’s, 89 Tran Hung Dao, 077-384 8773. Pizza, Pasta, Schnitzel, Burger, BBQ und andere westliche Gerichte stehen hier auf der Speisekarte. Bietet auch Lieferservice im Umkreis von 3 km an. Unter deutscher Leitung (Norbert).
Rainbow Bar, am Strand beim Coco Beach Resort (Thanh Kieu). Kleine Restaurant-Bar auf einer Terrasse am Strand mit westlichem Essen (Burger, Eis etc.), Pool-Tisch und Sat-TV.
Tay Duc – German Biergarten, 70 Tran Hung Dao, 077-398 3378. Schweinshaxen, Sauerkraut und Grillwürste, hinuntergespült mit einem Weizenbier und einem Schwarz¬wälder Schnaps – wer kulinarisches Heimweh hat, wird hier Stammgast.
The Palm Tree, am Strand nördlich des | La Veranda. Das letzte verbliebene einfache Strandrestaurant bietet weiterhin leckere, einfache vietnamesische Gerichte. Den Blick aufs Meer und den Sand zwischen den Zehen gibt’s gratis dazu. Auch als Boxenstopp bei einem längeren Strandspaziergang oder für ein Bier zum Sonnenuntergang geeignet.

Duong Dong
Cafe Phi Bao, Bach Dang. Vom offenen Cafe im 2. Stock des hellblau verzierten Hauses hat man einen tollen Blick auf den Hafen, den Dinh Cau und das Meer – der perfekte Platz für eine Kaffeepause.
Buddy Ice Cream, 26 Nguyen Trai. Im ersten .westlichen” Lokal von Duong Dong gibt es neben Eis, das aus Neuseeland importiert wird, auch Fruchtsäfte, Shakes, Kuchen und guten Kaffee. Zwei Internet-Computer sind für Gäste kostenfrei zu benutzen. WLAN.
Pho Sai Gon , 31 Duong 30/4. Wer auf der Suche nach einer guten pho ist, wird hier satt und glücklich.
Im Norden der Insel
Bei einer Moped-Tour in den Norden der Insel bieten einige wenige Restaurants die Möglichkeit für ein erfrischendes Getränk oder eine kleine vietnamesische Mahlzeit. Neben einem Abstecher in das gute Meeresfrüchte- Restaurant des Mai Phuong Beach Resort kann man etwas weiter nördlich im Duong Bien einkehren. In einer kleinen Bucht an der nordwestlichen Spitze der Insel liegen das Bien Hai und das Thuc Don. In einer Bucht im Nordosten befindet sich das Mui Duong.

Im Süden der Insel
Am Bai Sao gibt es neben dem empfehlenswerten My Lan (siehe Übernachtung) noch das Ai Xiem Restaurant, das auch einfache Zimmer vermietet, ebenfalls von vielen Tourgruppen angefahren wird und durch besonders große Portionen Meeresfrüchte auf sich aufmerksam macht. Beliebt ist auch das BBQ am Strand.

 

Die Insel Phu Quoc

Einsame Strände, unverdorbene Fischerdörfer, wilder Urwald, freundliche Menschen: Das alles ist Phu Quoc – und noch viel mehr. Für viele Vietnam (vietnam halong bucht) -Besucher ist diese Insel eines der unvergesslichen Highlights ihrer Reise. Wer noch mit sich ringt, ob sich der Abstecher lohnt, sollte als Entscheidungshilfe unter eXTra [4593] nachsehen.

Phu Quoc

Geografie un Wirtschaft
Phu Quoc (85 000 Einw.) ist die größte Insel Vietnams und mit 576 km2 größer als Singapur.
Sie liegt weit im Südwesten, 45 km von Ha Tien,120 km von Rach Gia, und deutlich näher an Kambodscha (kambodscha vietnam rundreise) als am vietnamesischen Festland. 99 Berge und Hügel erheben sich auf dem 50 km langen und an der breitesten Stelle | 25 km messenden Eiland. Der höchste Berg ist der Chua-Berg mit 603 m Höhe. 70 % der Insel sind bewaldet.
Wirtschaftlich lebten die Bewohner haupt- sächlich vom Fischfang und der Herstellung ihrer berühmten Fischsoße (nuoc mam). Außerdem wird sehr guter Pfeffer angebaut: neben dem bekannten schwarzen auch eine seltene rote Sorte. In jüngster Zeit kam der Tourismus als wachsender Wirtschaftszweig hinzu.

Flora und Faura

Ein großer Bereich im Nordteil der Insel ist als Nationalpark geschützt. Hier finden sich viele seltene Arten: Nashornvögel, Adler, Wölfe, Echsen, Affen und Gibbons, darunter der seltene Weißhals-Gibbon. Es wachsen Orchideen, Vanille, Zimt und seltene Hölzer. In den verschiedenen Regionen und Höhenlagen erstrecken sich un¬terschiedliche Wald-Ökosysteme: So ist der Urwald auf Phu Quoc fast so etwas wie ein „Wald- Museum”. Zurzeit ist der Nationalpark kaum zugänglich: Das Militär wacht über die Region und wird sich wohl auch nicht so schnell zurück¬ziehen, denn es gilt, die Seegrenze zum nahen Kambodscha (kambodscha vietnam laos) zu bewachen. Die Entwicklung von Ökotourismus ist jedoch schon angedacht.

Geschichte
Die Besiedlung Phu Quocs durch vietnamesische und chinesische Einwanderer begann Anfang des 17. Jhs. Zuvor war die Insel ein dünn besiedelter Außenposten des Khmer-Reiches. Die Einwanderer lebten vom Fischfang und den Seegurken, die sie leicht im seichten Wasser sammeln konnten. Von 1782 bis 1786 spielte die Insel eine wichtige Rolle in der Geschichte, als Fürst Nguyen Anh, der spätere Kaiser Gia Long, hier mit seinen Truppen Zuflucht fand (s. S. 147). 1869 kamen die Franzosen und begannen, Kokosnuss- und Gummibaumplantagen anzulegen. Zuvor hatte sich hier ihr Gegner Nguyen Trung Truc versteckt (s. S. 657, Kasten). Geschichte schrieb auch das Jahr 1919, als Ngo Van Chieu hier mit dem Höchsten Wesen kommunizierte, was zur Gründung der Cao Dai-Religion führte. Ein letztes, trauriges Kapitel trug die Zeit von 1967 bis 1972 bei, als das Saigoner Regime in einem Gefängnis bei An Thoi 40 000 Kritiker und Kriegsgefangene unterbrachte.

Große Pläne mit Phu Quoc
Phu Quoc – ein Bilderbuchtraum von unberührten Stränden und urwüchsigen Fischerdörfern -wie lange noch? Schon in den letzten Jahren hat sich der Tourismus explosionsartig entwickelt, und im nördlichen Bereich des Hauptstrandes reiht sich Anlage an Anlage. Ein Ende der Entwicklung ist nicht in Sicht. Wenn all die Pläne umgesetzt werden, die in den Schubladen liegen, wird die Westküste stetig weiter erschlossen, was der Einsamkeit an einigen Stränden ein Ende bereiten dürfte. Neben dem Bai Truong wurde auch die Südspitze zur Major Resort Activity Area erklärt. Ein in-ternationaler Flughafen, der in einigen Jahren fertiggestellt werden soll, wird die ruhige Insel bestimmt noch schneller in eine Touristenhochburg verwandeln. So wird es noch einige Zeit dauern, doch eines Tages wird man wohl auch auf Phu Quoc den berühmt-berüchtigten Traveller-Spruch zu hören bekommen: „Ach, ihr hättet mal vor zehn Jahren hier sein sollen „
Orientierung
Die Inselhauptstadt Duong Dong liegt als administratives und ökonomisches Zentrum an der mittleren Westküste. Am Hafen drängeln sich die Fischerboote, und auf dem geschäftigen Markt ist den ganzen Tag Betrieb. Dennoch herrscht eine entspannte, unaufgeregte Atmosphäre, wozu wohl auch die Abwesenheit von allzu viel motorisiertem (Auto-)Verkehr beiträgt. „Duong Dong” bedeutet „dichte Pappeln”, und noch immer zieren einige der schlanken Bäume das Stadtbild.
Der 20 km lange Bai Truong (Langer Strand) erstreckt sich südlich von Duong Dong an der Westküste – einer der ganz wenigen Plätze in Vietnam (vietnam mekong delta), an dem man einen Sonnenuntergang über dem Meer genießen kann. Bis auf knapp zwei Dutzend Resorts, die im Nordteil liegen, ist der Strand weitgehend unerschlossen. Je weiter man nach Süden spaziert, desto weniger Menschen trifft man an: Stehen die Bungalows nahe Duong Dong noch dicht an dicht, so ziehen sich die Anlagen gen Süden weiter auseinander. Eine kleinere Anhäufung gibt es nach etwa 3 km; hier finden sich die eher preiswerten, bei Travellern beliebten Anlagen. Danach wird es einsamer, und nachdem man den kleinen Beach Club pas¬siert hat, erstreckt sich kilometerweit unberührter Strand.
Etwa 6 km nördlich von Duong Dong beginnt der Ong Lan-Strand, ein schöner, einsamer Strandabschnitt, an dem nur vier Anlagen liegen – ein Traum für jeden, der Einsamkeit sucht. Folgt man der Küstenstraße nach Norden, wird es noch einsamer: Am Bai Dai gibt es keine Unterkunft; nur einige Fischer gehen ihrem Tagewerk nach. Vor der Küste liegt die Schildkröteninsel (Hon Doi Moi), die als eines der besten Tauch- und Schnorchelreviere der Insel gilt.
Ganz im Süden befindet sich das quirlige An Thoi, einst ein kleines Fischerdorf, inzwischen als Anlegestelle der Fähren zum Festland zu mehr Bedeutung gekommen. Es gibt eine kom¬plette Infrastruktur mit Markt, einigen wenigen Gästehäusern und lokalen Restaurants. Es kann Spaß machen, ein wenig herumzustreifen: Touristen sind hier viel seltener als in Duong Dong und erregen mehr Aufsehen.
Vor der Südspitze Phu Quocs befinden sich 15 kleinere und größere Inseln, die An Thoi- Inseln, die mit Ausflugsbooten zu erreichen sind. Sie sind ein beliebtes Ziel für Schnorcheltrips und Tauchgänge. Insgesamt ragen 105 Inseln verschiedener Größe aus den Gewässern um Phu Quoc; einige nur Felsbrocken, andere größer und dicht bewohnt wie Hon Tre und Kien Hai, 25 km von Rach Gia.
Der Bai Sao („Sternenstrand”) am Südostzipfel der Insel zählt mit seinem weißen Sand und dem türkisen Wasser zu den schönsten der Insel. Unterkünfte gibt es kaum, nur einige Hütten, die von einem Ausflugsrestaurant vermietet werden. Mittags kommen die Tourgruppen zum Baden und Essen, zu den anderen Zeiten ist der Sternenstrand ein einsames Paradies. Der benachbarte Bai Kam („Eiskremstrand”) ist noch etwas schöner – aber ein verbotenes Paradies, denn diesen Platz beansprucht das Militär für sich. Wer über die Straße vom Landesinneren kommt, wird zurückgeschickt. Wer einen Blick erhaschen will, kann am Südende des Bai Sao über die Felsen klettern. Man sollte sich allerdings nicht beim Betreten des Strandes erwi-sehen lassen, wenn man Auseinandersetzungen mit der Militärpolizei vermeiden will.

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Südlich schließt sich das Kap Ong Doi an, wo einst Gia Long und seine Truppen ihr Lager aufgeschlagen hatten. Ein Stein in Form eines Stuhls wird von den Einheimischen „Der Thron von König Gia Long” genannt.
Das Kap ist von An Thoi über einen Fußweg oder vom Bai Sao per Boot zu erreichen.
Das Zentrum der Ostküste ist das Dorf Ham Ninh. Die Bewohner leben hauptsächlich vom Krabbenfang und Perlentauchen. Südlich erstreckt sich der Bai Vong-Strand, ein langer, flacher Küstenabschnitt mit feinem Sand, an dem man gut picknicken oder in einem der kleinen Restaurants lokales Seafood probieren kann. Zum Schnorcheln ist diese Gegend nicht geeignet, da das Wasser sehr flach ist – die felsigen Abschnitte an der Westküste sind interessanter. Ein weiterer Strandabschnitt befindet sich im Nordosten: der Bai Thom nahe dem gleichnamigen Dorf.

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Rach Gia und Umgebung

Die lebendige Hafenstadt Rach Gia [4554] ist für die meisten Besucher nur das Sprungbrett nach Phu Quoc . Die Fähren zu der Insel legen morgens ab, sodass die meisten Reisenden in Rach Gia zumindest eine Nacht verbringen werden, was dank einer Auswahl akzeptabler Hotels und Restaurants kein Problem darstellt.

Rach Gia

Das alte Stadtzentrum liegt auf einer Insel in der Mündung des Cai Lon-Flusses. Nördlich befinden sich der Busbahnhof und der Fähranleger. Südlich erstreckt sich die Stadt noch mehrere Kilometer an der Küste entlang. Bis auf ein paar Tempel gleich nahe dem Flussufer ist diese Gegend touristisch uninteressant.
Als Hafenstadt hatte in Rach Gia von jeher der Handel eine große Bedeutung – legale und geschmuggelte Güter aus Kambodscha und Thailand wurden hier umgeschlagen. Ausgrabungen haben ergeben, dass hier (bzw. etwas landeinwärts) schon vor 2000 Jahren eine wichtige Siedlung bestand.

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Sehenswürdigkeiten
Ein kleiner Rundgang durch die Stadt führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die allesamt nicht spektakulär sind. Der Nguyen Trung Truc-Tempel nördlich des Flusses ist dem gleichnamigen lokalen Helden gewidmet, dessen Statue auch auf dem zentralen Platz am Ufer zu finden ist.
Nördlich des Flusses an der Quang Trung, am Ende einer kleinen, nach links abzweigenden Allee, befindet sich außerdem die Phat Lon- Pagode, eine schöne Khmer-Pagode, die 1412 von den Kambodschanern gegründet wurde. Bunte Fresken erzählen Geschichten aus Buddhas Leben. Gebetszeiten sind morgens von 4-6 Uhr und abends von 17-19 Uhr.

Oc Eo und das Königreich Fiinan
Oie Ruinen von Oc Eo bezeugen, dass die Gegend um Rach Gia von großer Bedeutung für das Reich Funan war, einen indisierten Staatenverbund, der sich vom 1. bis zum 7. Jh. über große Teile des heutigen Südvietnam, Kambodscha (kambodscha vietnam rundreise)  und Thailand erstreckte. Funan profitierte vom Handel zwischen Indien und China und hatte Handelsbeziehungen bis nach Europa – das belegt eine in Oc Eo gefundene Münze des römischen Kaisers Augustus Pius, der von 138-161 n. Chr. regierte.
Oc Eo muss für die damalige Zeit ein riesiger Hafen gewesen sein, in dem die Schiffe die wechselnden Winde des Monsuns abwarteten. Es wird davon ausgegangen, dass sich das Hafengelände über 3 x 1,5 km erstreckte. Weitere 200 km Flüsse und Kanäle boten der Handelsflotte Zuflucht und Ankerplatz. Heute ist von all dem nicht mehr viel zu sehen und die Ausgrabungsstätte wohl nur für studierte Archäologen interessant.

Essen
Die Auswahl ist nicht riesig, aber groß genug. Neben einigen empfehlenswerten Restaurants gibt es preiswerte Mahlzeiten vom Essenstand in der Hung Vuong nahe dem nördlichen Fluss- Arm und weitere beim großen Markt nördlich vom Zentrum. Abends öffnen einige Stände mit süßen Desserts in der Nguyen Cong Tru nahe dem Fähranleger.
Ao Dai Moi Restaurant, 26 Ly Tu Trong.
Bei Einheimischen sehr beliebtes Restaurant, das mittags schließt – die meisten Gerichte sind schon morgens um 9 Uhr ausverkauft.
Hai Au Restaurant, 2 Nguyen Hung Dao, 077-386 3740. Etwas gehobenes (Preis-) Niveau in diesem Restaurant am Fluss mit schöner Terrasse. Spezialisiert auf Fisch¬gerichte, aber auch andere vietnamesische (vietnam halong bucht) Speisen erhältlich, Hung Phat Restaurant, 7 Nguyen Du. Preiswerte,
einfache lokale Speisen und kühles Bier (Saigon ■ 8000 Dong); zu Letzterem werden Erdnüsse gereicht.
Tay Ho Restaurant, 6 Nguyen Du. Ähnliches Angebot wie gegenüber im Hung Phat. Valentine, 37 Hung Vuong, ^ 077-392 0852. Modern eingerichtete, klimatisierte Oase (Cafe Restaurant Bar Karaoke) mit englischer Speisekarte und relativ preiswerten Gerichten (25 000-40 000 Dong); auch westliche Speisen und Seafood nach Gewicht. Guter Kaffee und viele Shakes, sei es mit Mango, Apfel oder Rum, Die freundlichen Angestellten geben auch gerne Infos und Tipps, z, B. zur Fährverbindung nach Phu Quoc.
Sonstlofis
Geld
Agribank, Ham Nghi, Ecke Le Loi, 077-386 3738,3862683. Wechselt Devisen und hat einen Geldautomaten (Visa, Master-Card). <9 tgl. 7-11 und 13-17 Uhr.
Vietcombank, 2 Mac Cuu, nördlich des Flusses bei der Post,0 077-386 3427, ” 386 6243. Gleicher Service wie bei der Agribank.
©tgl. 7-11 und 13-16 Uhr.
Sacombank, 137 Nguyen Hung Son. Devisenwechsel und Geldautomat (Visa, MasterCard). 0 tgl. 7-11 und 13-16 Uhr.

Medizinische Hilfe
Ein Krankenhaus befindet sich südlich des Zentrums an der Phanh Dinh Phung, Ecke Nguyen Trung Truc.

Post
Nördlich der Innenstadt direkt hinter der Brücke über den Fluss. ® tgl. 6.30-21 Uhr.

Transport
Busse

Wer nach HO-CHI-MINH-STADT möchte, nimmt am besten einen der von früh morgens bis spät abends etwa stdl. verkehrenden Minibusse einer der privaten Gesellschaften. Zentral gelegen und zuverlässig ist die Tung- Gesellschaft, 4 Ham Nghi, 077-387 1839, 0913-994 008 (Abfahrt der Busse am Fahrkartenbüro). Die Fahrzeuge sind meist einige Stunden im Voraus ausgebucht: Wer mittags mit der Fähre aus Phu Quoc kommt, muss manchmal bis zum Abend warten, bis ein Platz frei ist.
Wer von Phu Quoc kommt, kann bzw. sollte sein Minibusticket direkt im neuen Gebäude am Anleger kaufen (dort gibt es auch einen kleinen Supermarkt). Die Preise sind fest angeschrieben; z. B. CAN THO 47 000 Dong. Außerhalb der Schranke nerven Schlepper, die Touristen z. T. bis in die Restaurants verfolgen.
Es gibt zwei öffentliche Busbahnhöfe.
Von dom nördlich des Zentrums gelegenen Ben Xe 30/4 Ha Tien verkehren Busse nach CA MAU (Hoang-Xuan-Minibus) 3x tgl. um 9,12 und 16 Uhr für 110 000 Dong,
CAN THO (Hoang-Xuan-Minibus) stdl. von 7 bis 17 Uhr für 65 000 Dong,
CHAU DOC (Minibus) um 7,10 und 11 Uhr für 80 000 Dong,
HA TIEN stdl. von 6 bis 17 Uhr für 40 000 Dong, HO-CHI-MINH-STADT (Mai Linh Express- Minibus) stdl. von 7 bis 12 Uhr für 110 000 Dong, HON CHONG um 10,12 und 13 Uhr für 40 000 Dong.
Vom etwa 8 km südlich in Rach Soi gelegenen Ben Xe Khach Kien Giang, 61 Quoc Lo, 077-386 4086, geht es nach CA MAU stdl. von 7 bis 17 Uhr für 50 000 Dong, CAN THO stdl. von 7 bis 17 Uhr für 42 000 Dong, CHAU DOC stdl. von 7 bis 16 Uhr für 40 000 Dong, HO-CHI-MINH-STADT um 7,11,14 und 17 Uhr für 86 000 Dong,
LONG XUYEN stdl. von 7 bis 17 Uhr für 30 000 Dong,
TRA VINH um 7,13 und 15 Uhr für 75 000 Dong, VUNG TAU um 17 Uhr für 115 000 Dong.

Boote
Verschiedene Fährgesellschaften befördern Passagiere vom an der nördlichen Flussmündung gelegenen Pier nach PHU QUOC. Nicht immer fahren alle Boote: Mal sind die Wellen zu hoch, mal ist ein Schiff in Reparatur. Außerdem sind die Schiffe oft für Tage im Voraus ausgebucht. Manchmal bieten am Pier herumlungernde Händler Schwarzmarkt- Tickets zu überhöhten Preisen an. Besser ist es, lange genug vorzubuchen, am besten schon in Ho-Chi-Minh-Stadt (saigon mekong delta phu quoc) über ein Reisebüro.
Die im Folgenden angegebenen Abfahrtszeiten ändern sich häufig und sollten eher als Rich¬wert gelesen werden.
Die Tickets für die einfache Fahrt kosten etwa 250 000-270 000 Dong, Kinder (5 bis 11 Jahre) zahlen 200 000 Dong, Kinder unter 5 Jahren fahren frei. Viele Ticket-Schalter der verschiedenen Anbieter befinden sich am Weg zum Pier in der Nguyen Cong Tru und in der Tu Do Straße.
Duong Dong Express, 18 Nguyen Cong Tru,
077-387 9765,  389 7145, S www.duong dongexpress.com.vn. Abfahrt in Rach Gia um 8 und um 13 Uhr (Fahrtzeit ca. 2 1/2 Std.). Vertrauen erweckender großer Katamaran. Superdong Fast Ferry, 14 Tu Do,
077-387 7742,  387 7741, fährt fahrplan¬mäßig um 8 Uhr (Ankunft 10.35 Uhr) und 13 Uhr (Ankunft 15.35 Uhr). Die Fähre ist mit
250 000 Dong die günstigste von allen Anbietern. Die relativ kleinen Schnellboote sind recht flott, schaukeln bei Wellengang aber erheblich.
Savanna, 12 Tu Do, 077-369 2888, 369 2666. Abfahrt von Rach Gia 8.05 Uhr (Ankunft Phu Quoc 10.30 Uhr) und um 13.05 Uhr (Ankunft 15.30 Uhr). Der schicke Katamaran ist die schnellste und bequemste Reisemöglichkeit zu Wasser (270 000 Dong).
Flüge
Der Flughafen in Rach Soi, etwa 9 km südlich von Rach Gia, wird tgl. von HO-CHI-MINH- STADT aus angeflogen; in der Saison auch zweimal. Die Maschinen machen einen Zwischenstopp und fliegen dann weiter nach PHU QUOC. Tickets sind rar, da die Maschinen aus HCMS meist ausgebucht sind – wer fliegen will, sollte so früh wie möglich vorbuchen.
Der kurze Hüpfer (tgl. um 7.50 Uhr) auf die Insel dauert 20 Min. und kostet etwa US$37.
Nach HCMS (tgl. um 10.25 Uhr) zum selben Preis in 40 Min.

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Die Umgebung von Ha Tien

Strande

Der 8 km entfernte Mui Nai-Strand ist nur ein Tipp für jene, die unbedingt ans Wasser wollen. Der graubraune, 500 m lange und nur wenige Meter breite Strandabschnitt liegt entlang einer kleinen gepflasterten Promenade, an der sich ein Restaurant/Cafe ans nächste reiht – prima für Vietnamesen  (vietnam kambodscha rundreise), die gerne so eng wie möglich zusammenhocken, für westliche Touristen aber eher unattraktiv, und für Ruhe suchende Traveller eine Enttäuschung. Auch Jetskiverleih und Bananenboot-Fahrten können das Gesamturteil nicht wirklich verbessern.
Für Andersdenkende gibt es hier einige Übernachtungsmöglichkeiten, etwa die blauen Häuschen des 2006 eröffneten Hai Dau Resort © mit großen, gefliesten Zimmern für 3 4 Personen.
Am schmalen Mui No-Strand an der Uferstraße zurück Richtung Ha Tien liegen nur ein paar Fischerboote. Heute ist es hier menschenleer. Im Krieg wurde hier noch gebadet, während am Mui Nai Schüsse fielen.
Zwischen Mui Nai und Mui No sind einige Touristenzentren in Planung.

Ha Tien Strand
Bia Cam Thu und Tach Dong-Pagoda
Bia Cam Thu heißt übersetzt „Denkmal de* Hauses“ und erinnert an 130 Opfer der Rotan Khfnof, die bei einem Massaker 1978 ums Lubun kamen.
Die Stele steht nahe der Tach Dong-Pagode, die weiter oben am Berg (gute Aussicht) aus einer Reihe miteinander verbundener Höhlen besteht.
Sie ist Quan Am, der Göttin der Barmherzigkeit, gewidmet – ein tröstlicher Gegenpol zum Hass- Denkmal.
Von hier sind es nur noch etwa 3 km bis zum Grenzübergang nach Kambodscha (kambodscha vietnam laos).

Hon Chong
Die Halbinsel Hon Chong [4568] mit ihren Kalksteinbergen und schönen Stränden ist ein vom westlichen Tourismus weitgehend unberührtes Gebiet. Hin und wieder verirren sich einige Traveller hierher, die auf der Suche nach ab-gelegenen, neuen Stränden sind. Vor allem an Werktagen hat man den 2 km langen Bai Duong am äußersten Zipfel der Halbinsel tatsächlich weitgehend für sich allein. An den Wochenenden zieht es Vietnamesen (mekong delta vietnam) hierher.
Der kasuarinengesäumte Duong-Strand ist _ wohl der schönste des Deltas, wenngleich sich I die meisten Besucher einig sind, dass er mit den Stränden auf Phu Quoc oder den Badeorten entlang der Südküste nicht mithalten kann. Einige Ausflugsziele bieten eine Alternative zum Strandleben.

Chua Hang, die Höhlen-Pagode

Am Kap südwestlich des lang gezogenen Duong- Strandes liegt die Hang-Pagode (Eintritt 5000 Dong). Im Eingangsbereich passiert man die Göttin mit den hundert Armen. Sie hat neun Gesichter, darüber noch einen Dämonen- und zuoberst einen Buddha-Kopf. In ihrem Schoß sitzt Di Lac, der zukünftige Buddha. Schräg gegenüber befindet sich eine Heiligenfigur auf einem Altar, hinter dem viele Bilder vietnamesischer Männer und Frauen hängen – es handelt sich um verstorbene Waisen, die keine Familie haben, die zu ihnen bzw. für sie beten könnte. Viele der vorbeikom¬menden Besucher entzünden Räucherstäbchen für diese einsamen Seelen.

Folgt man dem Besucherstrom, gelangt man in den Innenraum der Pagode. Links hinter dem ingong hängt eine Glocke, die 1974 von einer Fmheit der NVA mitgebracht wurde, um sie zu Waffen umzuschmelzen. Ein Taifun ließ das Boot kentern und die Glocke versank. Die lokalen Fischer brachten sie später an Land und glau-ben, die Glocke habe hierbleiben wollen. In der Pagode kann man für wenig Geld eine Kerze erstehen und an einer der Buddhafiguren platzieren – zusammen mit einem Wunsch oder einem Gebet.
Nur wenige Schritte weiter, und man verlässt die Pagode in Richtung Strand, von dem aus man die heimliche Nummer eins unter den Sehenswürdigkeiten der Provinz sehen kann: die Vater-und-Sohn-lnsel.

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Hon Phu Tu – Die Vater-und-Sohn-lnsel
Die Vater-und-Sohn-lnsel ist das Wahrzeichen der Provinz (die Kien Giang Tourism Authority führt sie im Logo). Alle Bewohner waren stolz auf die beiden aufrecht stehenden Felsen, die aufs Meer hinausschauen – bis Ende 2006 ein Taifun herandonnerte und der „Vater” bis auf einen Stumpf abbrach. Nun liegt der obere Teil versunken auf dem Meeresgrund, und die Provinzregierung überlegt, ob man das Ensemble irgendwie wieder aufbauen kann.
Die vietnamesischen Besucher strömen jedoch auch so weiter an diesen Ort und lassen sich anrühren von der Legende, nach der Vater und Sohn einst zum Fischen hinausfuhren und ein Sturm das Boot zum Kentern brachte. Der Sohn konnte sich ans Ufer retten, doch der Vater nicht. So schwamm der Sohn wieder hinaus, um den Vater zu retten – und ertrank ebenfalls. Die Geister der beiden wohnen in den Steinen und beschützen die Fischer, die in dem kleinen Heiligtum am Strand um Beistand für ihren gefährlichen Job bitten.
Ein kleiner Schalter wirbt mit Fahrten zur Insel für nur 9000 Dong – das gilt jedoch nur für Gruppen ab 15 Personen.

Die Moso-Höhle
Die Kalksteinberge, die der Hon Chong-Halbinsel ihr charakteristisches Landschaftsbild verleihen, sind von vielen Höhlen durchzogen. Die Moso- Höhle ist die größte und wichtigste. Vor der Ankunft der Vietnamesen haben schon die Khmer sie genutzt: Moso entstammt der Khmer-Sprache und bedeutet „Weißer Stein”. 1972 wurde ein Trupp NVA-Soldaten hier von amerikanischen Truppen festgesetzt – noch heute wird in den Höhlen mit Opfergaben den Geistern derer gedacht, die damals hier verhungerten. Am Höhleneingang kann man noch Spuren der Angriffe der US-Helikopter sehen.
Ein Überlebender dieser Zeit wohnt bis heute hier. Wer die Höhle in ihrer gesamten Länge (ca. 1000 m) besichtigen möchte, muss bei ihm ein kleines Eintrittsgeld entrichten (US$2-3). Das übernimmt meistens der Führer, denn der alte Veteran sieht westliche Besucher nicht gern – es könnten ja Amerikaner sein. Wer auf eigene Faust unterwegs ist, dürfte allerdings weniger Probleme haben, wenn er sich direkt als Deutscher, Schweizer oder Österreicher zu erkennen gibt.
Große Teile der Höhle stehen unter Wasser, sodass man sich zum Teil auf ziemlich wackeligen Holzstegen fortbewegt. Unterwegs begleitet einen das Gefiepe der Fledermäuse. Man sollte auf keinen Fall ohne Taschenlampe losziehen, um sich nicht im Falle eines Stromausfalles einen halben Kilometer tief im Berg blind weitertasten zu müssen, während sich die kleinen Flattertiere in den Haaren festkrallen.
Der noch vom Tageslicht erhellte Höhleneingang kann auch ohne Eintrittsgeld besucht werden. Die vietnamesischen Besucher lassen sich gerne auf einem Stein fotografieren, der einer Schildkröte ähnlich sehen soll hier kann man ein wenig seine Fantasie trainieren, ebenso wie am „Adlerkopfstein”.
Die Anreise (vietnam halong bucht) erfolgt von Ha Tien kommend etwa 20 km über die N80 bis Ba Hon. Bei der Überquerung der Brücke über den Ba Hon-Fluss bieten sich tolle Fotomotive. Kurz nach der Brücke, vor dem Funkmast der Post, führt rechts die N11 in Richtung Hon Chong. Nach etwa 3 km, ungefähr 1 km vor Erreichen des weithin sichtbaren Zementwerkes, geht es links ab Richtung Berge. Kurz darauf ist die Höhle erreicht.
Von Hon Chong aus fährt man etwa 8 km Richtung Ba Hon und biegt dann hinter dem Zementwerk nach rechts ab.
Im Fischerdorf Binh An nördlich des Strandes ist nicht viel los. Ein kleiner Spaziergang verschafft einen Einblick in das Alltagsleben in dieser Region. Einzige „Sehenswürdigkeit” ist die Ruine einer Kirche. Daneben steht eine Marienfigur vor einem modernen, 2007 gestalteten Rundbogen (anstelle der üblichen Grotte aus Natursteinen) – Zeichen für eine aktive christliche Gemeinde in dieser Region.

Ubernachtung und Essen
Am langen Strand stehen genügend Unterkünfte zur Verfügung, doch nur in wenigen kann man sich auf Englisch verständigen. Viele kleine Strandrestaurants bieten leckere Fischgerichte und andere Meeresfrüchte.
An Hai Son Resort & Restaurant, 077-375 9226, ^ 375 9334, GH anhaison® hcm.vnn.vn 33 Zimmer in Bungalows auf einem 1,6 ha großen Gelände, die mit TV, AC, Kühlschrank und Veranda ausgestattet und sauber sind. Massage, Karaoke, Tennisplatz, Tischtennis und Billard. Frühstück inklusive. In dem 200 Gäste fassenden, halboffenen Seafood- Restaurant herrscht unter der Woche meist gähnende Leere. Es soll sich jedoch um das beste seiner Art handeln. Diem My Guesthouse, 10 einfache, sehr günstige Zimmer mit Bad und Ventilator bietet dieses kleine Haus. Kein Englisch. Green Hill Guesthouse,  077-385 4369.
Sehr hübsches Gästehaus auf einem kleinen Hügel, das wie eine kleine weiße Villa in einem hübsch gepflegten Garten liegt. Sehr große, individuelle Räumlichkeiten mit AC, TV und Kühlschrank. Die teureren haben eine eigene, private Veranda. Leser empfehlen, kein Geld im Zimmer liegen zu lassen – auch wenn man sich hier wie zu Hause fühlen mag. Toller Blick auf die Bucht.
Hon Trem Resort, 077-385 4331, 375 9952, [4572]. Gut ausgestattete, 6-eckige Steinbungalows mit Balkon und Panoramafenster und mit tollem Blick auf die Bucht und die vorgelagerten Inseln. Moderne Möblierung, große Eckbadewanne, Sauna, Massage und Karaoke. Empfehlenswertes Restaurant.
Mylan Hotel & Restaurant,  077-375 9044, 375 9040, mylanhotel@vnn.vn. Passable, preiswerte Zimmer und etwas teurere mit mehr Platz, nach vietnamesischem Geschmack, mit AC, TV und Kühlschrank. Zum Strand sind es bloß ein paar Meter über die Straße. Großes Restaurant
Relax, 097-7908 0365, @ jim_relax@yahoo. com.au. Die kleine Restaurant-Bar hat eine kleine Auswahl an leckeren vietnamesischen, chinesischen und europäischen Gerichten.
Der freundliche australische Betreiber Jim und seine vietnamesische Frau Chinh geben viele Tipps, Infos und Hilfe zur Weiterreise (vietnam halong bucht urlaub). Auch Tauch- und Schnorcheltrips nach Phu Quoc können hier organisiert werden.
Einfache Restaurants liegen am ganzen Strand verteilt. Am Parkplatz vor der Höhlenpagode gibt es ein paar Essenstände. Dort kann man eine hiesige Spezialität probieren: Den wohlschmeckenden Saft einer großen Palmnuss, die aussieht wie eine dunkel geröstete Kokosnuss und wohl auch eine enge Verwandte derselben ist.

Touren
Bootsausflüge zu den vorgelagerten Inseln können von den Hotels organisiert werden. Möglich sind z. B. Fahrten zur Re Lon-Insel, 45 Bootsminuten von der Küste entfernt, wo man die 100 m tiefe Hang Tien-Grotte besuchen kann, die mit einigen schönen Stalagmiten und Stalaktiten aufwartet Bei einem Besuch der eine Stunde entfernten Hon Ngbe-Insel gibt es eine Pagode und eine 18 m große But”‘s- statue zu sehen.

 

Ha Tien Provinz

Die hübsche kleine Stadt Ha Tien (42 000 Einw., mit Umland: 85 000) im äußersten Südwesten Vietnams (vietnam halong bucht) war jahrelang ein abgelegener Grenzposten abseits aller touristischen Pfade. Das ändert sich nun rapide: Die Regierung hat mit dem Bau eines internationalen Hafens begonnen, der Ha Tien und die umliegende Region Wirtschaft- lich nach vorne katapultieren wird. Schiffe aus Singapur und Malaysia sollen hier demnächst vor Anker gehen. Die Öffnung der nahe gelegenen Grenze zu Kambodscha für den internationalen Verkehr wird einen wachsenden Strom ausländischer Besucher in die Stadt spülen. Bis ins kambodschanische Kampot sind es nur 45 km, und von dort ist es über Sihanoukville und Koh Kong nicht mehr weit bis nach Trat in Thailand.

Ha Tien

Noch ist Ha Tien gemütlich und ruhig. Alle sind freundlich und neugierig, jeder Losverkäufer versucht sein Glück beim Ausländer, ohne aufdringlich zu sein. Es gibt kaum private PKW, keine Taxis, nur relativ wenige Mopeds, aber dafür viele Fahrräder. Reste von Kolonialarchitektur verleihen der Stadt ein angenehmes Flair, und abends versammeln sich alle an der Tran Hau am alten Markt, um in einem der unzähligen Straßenrestaurants zu essen.
Gegründet wurde die Stadt 1708 von dem chinesischen Einwanderer Mac Cuu, der sich hier, unterstützt von den vietnamesischen Herrschern, mit seinem Familienclan ansiedelte und den ersten wichtigen Hafen schuf. Zuvor gehörte das Gebiet zu Kambodscha.
Geografisch ist die Gegend eigentlich nicht mehr Teil des Mekong-Deltas. Reis kann nur einmal im Jahr geerntet werden, nicht dreimal, wie sonst im Delta üblich. Stattdessen gibt es viele Kokosnusspalmen. An der Küste entlang Richtung Süden erstrecken sich Shrimpsfarmen. Die sind weder schön noch ökologisch wertvoll, sichern den Farmern, die als Pächter aus ganz Vietnam (mekong flussreisen) kommen, jedoch ein gutes Einkommen.
Nepper, Schlepper, Tourifänger
Unangenehm ist Ha Tien für Reisende, die über Land aus Kambodscha kommen. Wie die Geier stürzen sich Schlepper und Abzocker auf die Neuankömmlinge und nutzen deren Unerfahrenheit schamlos aus. Kein Wunder, dass viele Traveller so gleich in den ersten Minuten ein schlechtes Bild von Vietnam bzw. den Vietnamesen bekommen; ein erster, prägender Eindruck, der später nur schwer zu korrigieren ist. Man sollte darauf vorbereitet sein; die überteuerte Mopedfahrt über die Grenze mit Gelassenheit hinnehmen und sich in Ha Tien die Zeit nehmen, auf eigene Faust den Weitertransport zu organisieren und sich nicht auf einen der Schlepper verlassen. Siehe auch S. 652, Kasten.

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Sehenswürdigkeiten
Auf dem kleinen Binh San-Hügel westlich der Stadt befindet sich das Grab von Mac Cuu (Lang Mac Cuu). Nur ein kleiner Pfad führt zu der Weihestätte, die zwar im Vergleich zu anderen sakralen Orten in Ha Tien erstaunlich vernachlässigtwirkt, aber dennoch mit Respekt bedacht werden sollte, auch wenn niemand in der Nähe ist – oder zu sein scheint.
Viel Betrieb herrscht hingegen am Grab von Co Nam auf dem etwas westlich gelegenen Gräberberg Nui Tang, der Anfang des 19. Jhs. von Gia Long aus Dankbarkeit für die Verdienste der Familie Cuu gestiftet wurde. Viele Spenden haben in den vergangenen Jahren zu einem Ausbau des Grabes beigetragen.
Co Nam (auch; Mi Co) war eine Tochter von Mac Cuu, die, da sie bei der Geburt mit langen Haaren auf die Welt kam und daher für einen Dämon gehalten wurde, von Mac Cuus Brüdern ermordet wurde. In einer anderen, noch grausameren Version, wurde sie als Dreijährige lebendig begraben. Viele Gläubige beten heute zu dem Geist der Verstorbenen und flehen sie um Beistand an.
Mac Cuus zweite Frau, Nguyen Thi Xuan, stiftete die Phu Dung-Pagode etwas nördlich der Stadt, hinter deren Haupthalle sie begraben liegt. Der nahe gelegene kleine Tempel ist dem Jadekaiser gewidmet, dem höchsten Wesen in der taoistischen Götterwelt. Auch hier gibt es noch eine zweite Version, derzufolge die Pagode von Mac Cuus Sohn Mac Thien Tich gebaut wurde, und zwar für seine Frau, die sich nach vielen Jahren glücklicher Ehe entschied, ihr Leben als Nonne weiterzuführen.
Sicher eine Stiftung von Mac Cuu höchstselbst ist die Sac Su Tarn Bao-Pagode, die nur wenige Gehminuten vom Zentrum entlang der Phuong Thanh liegt. Sie wurde 1730 gegründet und später erweitert. Heute umgibt sie ein schö¬ner Garten, der erst in jüngster Zeit angelegt wurde und in dem eine große liegende Buddha- figur Platz gefunden hat. Auf einer Schrifttafel berichtet der Buddha-Jünger Nhu Hai, wie ihn seine religiösen Gefühle während einer Indien¬reise zur Gestaltung dieser Anlage bewogen. In Ha Tien ist in jüngster Zeit eine ganze Anzahl weiterer Pagoden entstanden, die der wachsenden Bedeutung des Ortes Rechnung tragen.
Gegenüber der Tarn Bao-Pagode liegt die katholische Kirche mit ihrem weithin sichtbaren weißen Turm, von dem eine Jesusfigur mit wehenden langen Haaren grüßt. Das Kirchenschiff mit den schrägen, nach oben zulaufenden Sei-tenwänden ist in moderner Architektur gestaltet. Wären da nicht das Kirchturmkreuz und die drei spitzbögigen Eingänge, könnte man meinen, vor einem sozialistischen Museum zu stehen. Ganz anders die kleine Kapelle, die dem Eingang gegenüberliegt: Mit ihrer runden Kuppel sieht es so aus, als wäre sie geradewegs aus dem Morgen¬land hierher verfrachtet. Dahinter befindet sich vor einer kleinen, wurzelumrankten Höhle eine verehrte Marienfigur.

Ubernachtung
Die meisten Hotels in Ha Tien sind nicht speziell auf westliche Besucher eingestellt. Dennoch finden sich in diesem Grenzposten ausreichend bequeme und saubere Zimmer, sodass kaum Abstriche gemacht werden müssen- außer vielleicht bei der Verständigung mit den Angestellten.

Untere Preisklasse
Huynh Huong Hotel, 47 Chi Lang, 077-385 2383 Einfache, nett dekorierte Zimmer für wenig Geld mit Kühlschrank und Balkon. Die Angestellte spricht ein wenig Englisch. Hoa Mai Hotel, 1-3 Tran Hau,  077-385 0849,^ 385 2670, H HotelHoamai@yahoo.com. Große und kleinere Zimmer mit Ventilator oder AC. Manche mit schönem Blick auf den Fluss. Der Rezeptionist spricht etwas Englisch. Ngoc Yen Hotel, Lo 1 So 12-14 Khu Trung Tarn Thuong Mai, 077-395 2953,395 2955. Brandneue, z. T. sehr große, hellblau gestrichene Zimmer mit Badewanne und Fenster oder Balkon zur Straße im neuen Häuserblock. Sehr freundliche, vietnamesischsprachige Mitarbeiter.

Wohnen für Sparfiichse
Minh Tri Room lor Rent, 18-22 To Chau,V> 077 385 2724. Schlichte bis sehr schlichte Zimmer mit Hock-Toiletten für kleines Geld (US$5) in diesem Phong Tro (Gästehaus), in dem niemand Englisch spricht – ebenso wenig wie in den Nachbarhäusern Oanh Yen, Bao Toan, Vien Oanh und Xuan Mai. Wer jeden Euro dreimal umdrehen muss, kann hier aber durchaus nächtigen.

Obere Preisklasse
Ha Tien Hotel, 36 Tran Hau,  077-385 1563, 395 1102. Das beste Haus am Platze liegt wunderbar zentral am Markt und bietet 32 gut | ausgestattete Zimmer mit Teppichboden. Frühstück inkl. Empfehlenswert; ebenso wie das dazugehörige überdachte Restaurant mit schönem Blick auf die belebte Straße.

Essen
An der Tran Hau liegen einige Cafes und gute vietnamesische Restaurants, die zu den Haupt-Essenszeiten oft rappelvoll sind. Hier isst man preiswert und gut. In derselben Straße gibt es besonders gegen Abend jede Menge einladende Essenstände und Bürgersteig- Restaurants. Westliche Küche sucht man jedoch vergebens.
Ha Tien Hotel. Das Hotelrestaurant steht auch Nichtgästen offen und ist ein guter Tipp für alle, die beim Essen nicht unbedingt zu tief ins vietnamesische Alltagsleben eintauchen wollen. Dabei hat die Küche den umliegenden Essenständen nicht viel voraus – im Gegenteil, es fehlen sogar die Gewürze auf dem Tisch. Der Trubel der Straße wird jedoch von einem kleinen Geländer und weißen Tischdecken auf Distanz gehalten. Lecker ist z. B. der gekochte Fisch im Tontopf (simmered fish in clay pot). Dazu Reis bestellen. Gerichte bis 100 000 Dong.
Hai Van, 4 Tran Hau, 077-385 0344.
Im Erdgeschoss des alten Hai Van Hotels an der Promenade, vietnamesische Küche für 40 000-75 000 Dong.
Ha Tien Floating Restaurant. Auf einem Sch ~ an der Uferpromenade kann man aus der englischen Speisekarte zwischen guten Reis- und Nudelgerichten sowie Salaten, Suppen und Seafood auswählen. © tgl. bis 22 Uhr. Huong Bien. Am Eingang der To Chau, etwas ruhiger gelegen, serviert einfache Standardgerichte, etwa bo xao ban he, gebratenes Rindfleisch mit Gemüse, für um die 30000 Dong.
Thuy Tien, Dong Ho,  077-385 1828. An der Uferpromenade, lädt zu einem Kaffee oder einem Kaltgetränk mit schöner Aussicht auf das Treiben auf dem Wasser ein.

Sonstiges
Einkäufen
Auf dem alten Markt an der Tran Hau gibt es neben Unmengen von Trockenfisch auch Schmugglerware aus Kambodscha (mekong kreuzfahrt kambodscha) und Thailand zu kaufen, z. B. preiswerte Klefdung in z. T. recht modernen Designs.

Geld
Vielcombank, Mac Cong Duu.
Devisentausch und Geldautomat ® Mo-Fr 7-11 und 13-16 Uhr.

Stressfrei Busfahren
Man sollte sich nicht von Schleppern am Busbahnhof oder vom Mopedfahrer stressen lassen und ihnen keinen Glauben schenken, wenn sie behaupten, es fahre kein Bus Richtung Rach Gia, oder man könne nur zu überhöhten Preisen oder nur mit „ihrem” Bus mitfahren! Einfach zum Busbahnhof gehen und dort nach- fragen. Falls sich die Busfahrer weigern sollten, Touristen zum regulären Preis mitzunehmen, kann man auch mit einem freundlichen Xe om- Fahrer für ca. US$7 nach BA HON oder HON CHONG und von dort mit dem Direkt-Bus um 13 Uhr nach RACH GIA für 30 000 Dong fahren. Die Busverbindungen von Hon Chong über Ba Hon haben sich merklich verbessert, siehe auch S. 656.

Medizinische Hilfe
Das Krankenhaus Benh Vien Da Khoa befindet sich an der Mac Cuu, Ecke Bach Dang.

Touren
Für Informationen und Touren sind die Rezeptionisten der Hotels erste Ansprech¬partner. Es gibt einige wenige Xe om-Fahrerf die auf westliche Besucher „spezialisiert” sind Die muss man nicht lange suchen – sie finden einen! Sie bieten Touren zu allen Zielen in der Umgebung an; vom Ausflug zum Gräberhügel bis zur Tagestour nach Hon Chong. Der Preis ist Verhandlungssache. Oft heißt es sogar:
„Zahl, so viel du willst”. US$10 für eine Tagestour sind eine Richtlinie.
Transport
Busse
Wer Ha Tien mit dem Bus verlassen will, wendet sich am besten an die Hotelrezeption oder den Guide seines Vertrauens: Die können dann einen der vielen Minibusse herbei- telefonieren, die in alle Ecken des Deltas fahren, oder bringen den unwissenden Ausländer passend zur Abfahrt zum Busbahnhof auf der
anderen Seite der Meerenge. Die entfernteren
Ziele werden nur vormittags angesteuert, die
näher gelegenen ganztägig.
Für die wohl am meisten genutzte Fahrt nach
RACH GIA empfiehlt sich ein Fahrzeug der Mai Linh Company. Die grünen Kleinbusse steuern die Hafenstadt, von der es nach PHU QUOC weitergeht, stdl. für 60 000 Dong an. Weitere Busse verkehren ab der N80 alle halbe Stunde in Richtung RACH GIA für 30 000 Dong. Fast alle Busfahrer versuchen allerdings, den Phantasiepreis von 250 000 Dong zu verlangen; nur wer hartnäckig bleibt, kann womöglich zum regulären Preis mitfahren.

Grenzübergang Xa Xia – ab nach Kambodscha (kambodscha vietnam rundreise)
Seit dem 24. Mai 2007 ist die etwa 7 km entfernte Grenze nach Kambodscha auch für Ausländer geöffnet. Von 7 bis 18 Uhr kann nun ins Land der Khmer eingereist werden – ein gültiges Visum vorausgesetzt, denn an der Grenze gibt es keines. Das Xe om zur Grenze kostet etwa 50 000 Dong. Auf der anderen Seite landet man in Prek Chak. Die etwa 30 km lange Weiterfahrt nach Kampot kostet auf dem Motorrad ungefähr US$25, nach Kep US$8-10.
Aus diesen Orten kann man nach Sihanoukville Weiterreisen, das mit einigen Stränden und vorgelagerten Inseln lockt. Über Koh Kong und Hat Lek ist von Sihanoukville aus innerhalb eines Reisetages Thailand erreicht.
Wer aus Kambodscha (kambodscha vietnam laos) nach Vietnam einreist, sollte sich bei der Fahrt zur vietnamesischen Grenze schon in Kampong Trach absetzen und von dort für USS3-4 nach Prek Chak bringen lassen.
Zurück nach Ha Tien geht es um 13 Uhr. Tickets können von manchen Hotels besorgt werden.
Eine weitere Verbindung nach Phu Quoc geht von Ba Hon, etwa 20 km südlich. Dort fahren morgens zwei Boote zwischen 8 und 9 Uhr los. Von dieser Verbindung wird jedoch dringend abgeraten, auch wenn Ha Tiens Mopedfahrer einen gerne für ein paar Dollar dort hinbringen. Die Fahrt auf den winzigen, ungesicherten, überladenen Fischerkähnen ohne Reling ist nicht nur illegal (bei der Ausfahrt aus dem Hafen muss man sich vor der Polizei verstecken), sondern schon bei leichtem Wellengang ein gefährliches Abenteuer.

 

Die Umgebung von Chau Doc

Der Sam-Berg (Nui Sam)

Der 6 km entfernte, 230 m hohe Sam-Berg (Nui Sam) ist für die Menschen der Umgebung ein heiliger Ort – und das schon seit langer Zeit.
Wer den Berg besteigt, findet oben die Reste eines alten Shiva-Heiligtums, erkennbar an einem in den Boden eingelassenen Stein mit einer quadratischen Aussparung. Er symbolisiert das weibliche Geschlechtsorgan, das einst eineno phallischen Stein aufnahm, in dessen Gestalt Shiva verehrt wurde. Noch heute herrscht auf dem Berg ein reger Pilger-Betrieb. Allerdings  ragt hier gegenwärtig ein Phallus ganz anderer Art in den Himmel: Ein hoher Funkmast nutzt die exponierte Stelle für eher weltliche Kommunikationsaufgaben. Kambodscha (kambodscha vietnam rundreise) ist nicht weit und vom Berg aus zu sehen. Grund genug für die vietnamesische Armee, hier oben einen Beobachtungsposten einzurichten.

Sam Berg Chau Doc
Eine große Anzahl von Tempeln und Pagoden liegt über die Hänge des Berges verteilt. Die Tay An-Pagode ist eine eigenartige architektonische Mischung aus taoistischen, hinduistischen und islamischen Stilelementen und versinnbildlicht so die religiöse Vielfalt dieser Region. Innen werden mehr als 200 Statuen buddhistischer, hinduistischer und taoistischer Gottheiten in friedlicher Eintracht verehrt. An einem Tisch rechter Hand sitzt die lebensgroße Statue eines verehrten Mönches. Die viel besuchte Pagode wurde 1847 erbaut und besteht seit einer Erweiterung im Jahre 1958 in ihrer heutigen Form.
Sehr wichtig für die Gläubigen dieser Region ist der nahe gelegene Tempel der Ehrenwerten Frau Xu. Oer 1820 entstandene und 1972 erneuerte Tempel ist architektonisch weniger aufwendig gestaltet als die Tay An-Pagode, doch die Statue der Frau Xu im Inneren ist das am inbrünstigsten verehrte Heiligtum der Region. Sie heißt auch „Die Königin des Landes”. Die Legende erzahlt, dass sie sich früher auf dem Nui Sam befand. Bei der siamesischen Invasion Anfang des 19. Jhs. wollten die feindlichen Truppen sie stehlen, mussten sie jedoch am Fuße des Berges liegenlassen, da sie immer schwerer wurde. In einer Erscheinung verkündete Frau Xu, nur neun Jungfrauen könnten sie wegtragen. So kam die Statue an ihren heutigen Ort. Einmal im Jahr, in der letzten Woche des vierten Mondmonates (also im Mai), findet ihr zu Ehren ein großes Fest statt, zu dem viele Tausend Besucher anreisen. Auf dem Höhepunkt wird die Statue von neun Jungfrauen gewaschen.
Ein weiterer Pilgerort ist das Grab von Marschall Thoai Ngoc Hau (auch: Nguyen Van Thoai). Der Militärmandarin (1766-1826) baute den Vinh Te-Kanal nach Ha Tien – natürlich nicht selbst, sondern mithilfe kambodschanischer Zwangsarbeiter. Der Kanal ist nach seiner Frau Chau Thi Vinh Te benannt, die ebenfalls hier begraben ist.
Auch einige Höhlenpagoden liegen am Berg verteilt. Man kann problemlos einen ganzen Tag damit zubringen, umherzustreifen und auf eigene Faust seinen persönlichen Lieblings-Schrein zu entdecken.
Der Skulpturenpark rechts und links der Straße nach Chau Doc ist einen Abstecher wert. Bildhauer aus der ganzen Welt haben hier vor ei¬nigen Jahren, assistiert von lokalen Steinmetzen, in nur 40 Tagen eine Fülle fantastischer Arbeiten geschaffen. Als Material diente hauptsächlich weißer Kalkstein, aber auch Stahl und Granit. Einige Künstler nutzten Granitsäulen, die in der nahe gelegenen Region um Tri Ton hergestellt werden und eigentlich als Stützen für Stelzen¬häuser dienen, so etwa „An den Himmel” (von Valentina Dusavitskaya, Russland). Auch der österreichische Künstler Alois Lang ist mit einem Werk vertreten.
Am Nui Sam gibt es eine Fülle von Unterkünften. Sie sind, bis auf einige Ausnahmen, auf lokale Pilger ausgerichtet (siehe Chau Doc, Übernachtung). Westliche Besucher schlafen meist in der Stadt.
Hin- und Rückfahrt mit dem Cyclo schlagen mit etwa US$5 zu Buche. Dazu kommen 10 000 Dong für ein Moped zum Gipfel, falls man sich den halbstündigen, steilen Fußweg sparen will. Es empfiehlt sich, nachmittags gegen 15 oder 16 Uhr aufzubrechen – bei gutem Wetter wird man dann Zeuge eines großartigen Sonnenuntergangs über den Reisfeldern der Umgebung.

Ba Chuc
Etwa 55 km südwestlich von Chau Doc liegt das Dorf Ba Chuc. Dort werden in einer Pagode über 1000 Schädel von Opfern der Roten Khmer auf¬bewahrt. Um ihrer Forderung „das Delta gehört Kambodscha (kambodscha vietnam laos)” auf brutale Weise Nachdruck zu verleihen, veranstalteten diese hier im April 1978 ein Massaker und hinterließen 3157 Tote. Die Ausstellung mit Fotos, die kurz nach dem Ge¬metzel aufgenommen wurden, ist schockierend und verstörend – ein Besuch nur bedingt empfehlenswert. Massaker wie diese waren kurz darauf Anlass für die vietnamesische Armee, in Kambodscha (mekong kreuzfahrt kambodscha) einzumarschieren und die Roten Khmer aus Phnom Penh zu vertreiben.
Die Anreise über eine landschaftlich reizvolle Strecke durch eine Gegend voller Reisfelder und Kanäle, in der nur die charakteristischen kambodschanischen Zuckerpalmen thot not emporragen, erfolgt über die N91, von Chau Doc aus um den Nui Sam herum, dann weiter durch Nha Bang bis Xuan Hoa, wo man links auf die N955A abbiegt.
Nach 12 km in Vinh Quy geht es links auf die N955B, und nach weiteren 5 km ist Ba Chuc erreicht. Das Denkmal und die Pagode befinden sich an der Hauptstraße.

Tuc Duc-Hugel
Der von Höhlen durchzogene Tue Duc-Hügel erhebt sich 216 m hoch nahe der Siedlung Tri Ton und diente den Widerstandskämpfern im Krieg gegen die Franzosen und Amerikaner als Basis und Unterschlupf. Im amerikanischen Krieg konnten sich wenige Hundert Kämpfer gegen 5000 schwer bewaffnete Amerikaner behaupten, täglichen intensiven Bombardierungen und Kampfgas-Angriffen zum Trotz. Gegen Ende der Kämpfe versprachen die Amerikaner denjenigen eine Belohnung von zwei Millionen Dollar, die den Hügel einnähmen – vergebens. Daher stammt der heutige Beiname „2-Million- Dollar-Hill”. Den Helden von damals ist ein klei¬nes Museum (mittags geschlossen) gewidmet, in dem Waffen, Munition und andere Kriegsrelikte ausgestellt sind. Wanderwege führen über den Hügel und in die Höhlen, von denen die größte 200 Männer und Frauen aufnehmen konnte.
Man folgt der N91 bis nach Nha Bang, dort biegt man links ab auf die N948 Richtung Tri Ton. W Am Ortsende rechts auf die N955B und nach etwa 10 km ist der Hügel erreicht Folgt man der N955B, erreicht man nach weiteren 10 km Ba Chuc.
Unterwegs passiert man den Cam-Berg, auf dessen Spitze in 526 m Höhe ein riesiger dicker Di Lac Buddha sitzt. Er ist 33 m hoch und befindet sich an der südwestlichen Ecke der Thuy Liem- Höhle. Geplant wurde er von einem Architekten aus Da Lat, gebaut haben ihn hunderte Arbeiter in mehreren Jahren. Innen befinden sich zahl¬reiche Räume und ein Aufzug, über den man in den Kopf der Figur gelangt, von wo aus man die Welt durch Buddhas Augen betrachten kann.

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Tra Su
Das Vogelschutzgebiet Tra Su beherbergt nicht nur seltene Vögel wie den Asiatischen Silber- klaffschnabel (Anastomus oscitans), Zwergreiher (Egretta garzetta), Schwarzkronen-Nachtreiher (Nycticorax nycticorax) und den Schlangehalsvogel (Anhinga melanogaster), sondern auch Schlangen, Echsen und Flughunde ein Paradies für Naturfreunde. Der Rundgang durch das Biotop führt entlang eines Kanals.
Unterwegs sieht man auch die „Affenbrücken”, schmale Baumstämme, die über den Kanal ge-legt und nur durch dünne Stangen abgesichert sind. Wer die Brücken überqueren will, sollte trittsicher und schwindelfrei sein! Höhepunkt der Tour ist die Besteigung eines Aussichtsturmes, von dem aus man toll fotografieren kann. Teleobjektiv mitbringen!
Wer hierhin möchte, sollte sich einer Tour anschließen. Meist wird noch ein in der Nähe liegendes Khmer-Dorf besucht, in dem man Seidenwebern bei der Arbeit sehen kann.

Chau Doc Provinz

Chau Doc [4513] ist eine angenehme Kleinstadt. Viele Reisende nutzen sie als Transit-Ort auf der Reise von oder nach Kambodscha, das von hier auf dem Fluss oder auf dem Landweg zu erreichen ist. Einige schöne Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele können aber auch zu einem längeren Aufenthalt verleiten. Gute preiswerte Unterkünfte sind ebenso vorhanden wie ein schönes Luxushotel am Flussufer.

Mekong Tour

Die Lage am Hau-Fluss (Bassac) macht Chau Doc von jeher zu einem wichtigen regionalen Handelsort. Wichtige Kanäle treffen sich hier: Der Vinh Te-Kanal führt in südwestlicher Richtung an der kambodschanischen Grenze entlang nach Ha Tien und somit zum Meer, und der Vinh An-Kanal, der sich in nordöstlicher Richtung er- streckt, mündet bei Tan Chau in den Tien-Fluss, den breitesten Arm des Mekong im Delta (vietnam mekong delta). In der näheren Umgebung liegt ein Heiliger Berg, der Nui Sam. Dieser brachte immer schon Pilger in die Stadt – auf dem Höhepunkt der Pilgersaison, zum Ba Chua Xu-Fest im Mai, sollen es in den letzten Jahren bis zu zwei Millionen gewesen sein! Möglicherweise übertreibt die Tourismusbehörde hier ein wenig. Sicher ist, dass ohne langfristige Buchung in dieser Zeit kein Bett zu bekommen ist.
Auf dem großen Markt gibt es aufgrund der Grenznähe zusätzlich zu den üblichen Waren des täglichen Bedarfs auch Schmuggelware aus Kambodscha, vor allem Zigaretten der Marke „Hero”, die sogar noch billiger sind als die viet-namesischen Produkte.

Die geschenkte Stadt
Chau Doc gehört erst seit Mitte des 18. Jhs. zu Vietnam (vietnam halong bucht). Damals schenkte der König von Kambodscha den Vietnamesen, die ihm bei der Niederschlagung einer Rebellion beigestanden hatten, die Stadt. Daher wohnen heute noch viele Khmer (Kambodschaner) in Chau Doc. Sie sind an ihrer dunkleren, bronzenen Haut und den karierten Schals (Khmer: krama) zu erkennen. Zusammen mit Cham, die diese Gegend seit etwa 2000 Jahren bewohnen, und Chinesen, die in den letzten Jahrhunderten nach und nach einwanderten, bilden sie ein buntes Völkergemisch.

Sehenswürdigkeiten
Neben einem lohnenswerten Bummel über den Markt und entlang der Strandpromenade kann man einen Abstecher in die Dinh Tanh Chau Phu-Pagode unternehmen. Sie dient auch als Gemeindehaus der chinesischen Gemeinde von Chau Doc. Die Pagode ist dem Andenken an Nguyen Huu Canh (1650-1700) gewidmet einem Gouverneur Südvietnams (saigon mekong delta phu quoc), dem die Gründung Sai Gons zugeschrieben wird. Täglich um 5 und 17 Uhr werden Zeremonien abgehalten.
In der 1929 erbauten katholischen Kirche, 387 Le Loi, etwas südöstlich des Zentrums, treffen sich um 6 und um 18 Uhr die gläubigen Christen zum Gebet.
Mit einem Boot lässt sich das Leben auf dem Fluss erkunden. Die schwimmenden Häuser sind oft auch Fischfarmen, wobei der Fisch in über eine Falltür zugänglichen Netzen unter dem Haus lebt. Im Cham-Dorf auf der anderen Flussseite arbeiten Weber an ihren traditionellen Webstühlen. Die Moscheen erinnern daran, dass die hiesigen Cham Muslime sind (cham bani). Man erkennt die Gläubigen an ihren traditionellen Gebetskäppis.
Wer am frühen Vormittag aufbricht kann zudem noch den hiesigen schwimmenden Markt besuchen – und sollte den Bootsführer bitten, mitten ins Gedrängel hineinzufahren.
Ein privates Boot das an der Strandpromenade zwischen Markt und Victoria-Hotel ange- boten wird, kostet US$2-3 pro Stunde. Der Ausflug dauert etwa zweieinhalb Stunden. Wer kein Boot mieten will, kann auch mit der lokalen Fähre für 1000 Dong ins Cham-Dorf übersetzen.

Ubernachtung
Die meisten Hotels in Chau Doc verfügen standardmäßig über Aircondition und heißes Wasser und lassen sich etwas herunterhandeln, wenn man auf diese Ausstattung verzichtet.

Untere Preisklasse
Delta Floating Hotel & Restaurant, 443 Le Loi, 076-355 0838. Die etwas andere Art der Übernachtung bietet das Holzschiff am Ufer des Flusses. Wenige kleine Zimmer mit Moskitonetz, wahlweise Ventilator oder AC. Reservierung ratsam.
Hoa Hung Motel, 5 Quang Trung, 076-386 6417, travinhco81@yahoo.com. Standard-Minihotel mit (relativ neuen) teils sehr hellen Zimmern am umlaufenden Balkon und, manchmal nur oberflächlich gereinigten Zimmern, die den Vorteil haben, an der Tür eine Vorrichtung für ein eigens mitgebrachtes Vorhängeschloss aufzuweisen. Ventilator oder AC.
Ngoc Phu Hotel, 17 Doc Phu Thu, 076-386 6484, 386 8666. Von außen und in der Lobby nicht gerade einladend. An den Zimmern mit Ventilator oder AC gibt es für den Preis jedoch nichts auszusetzen. Zentral gelegen. Auch Matratzenlager für 4 oder 6 Pers. vorhanden.
Song Sao Hotel, 12-13 Nguyen Huu Canh, 076-356 1777,^ 386 8820, El songsaohotel@yahoo.com, [4516]. Saubere und komfortable Zimmer mit Holzmöblierung, die ihren Preis wert sind. Die etwas teureren Balkonzimmer sind größer und bieten einen schönen Blick auf den belebten Platz.
Tai Ngan Hotel, 11 Nguyen Huu Canh, 076-386 6435. Komplett möblierte große und saubere Zimmer. Die schöneren, hellen mit Blick auf den Platz und die Tempel.
Thuan Loi Hotel, 18 Tran Hung Dao, 076-386 6134, 386 5380, hotelthuanloi@hcm.vnn.vn, [4517]. Einfache Zimmer mit schönen Bädern mit Ventilator oder AC für wenig Geld, am Fluss nördlich des Marktes. Angeschlossen ist ein schwimmendes Restaurant mit frischem Seafood aus dem Aquarium. Internet.
Vinh Phuoc Hotel & Restaurant, 12-14 Quang Trung, V 076-356 3013, ^ 356 2265, vinhphuochotel@yahoo.com, [4518].
Beliebte Traveller-Absteige mit teilweise recht großen, preiswerten Zimmern mit Balkon, westlich-vietnamesischem Restaurant und routiniertem Tour-Service. Wahlweise Ventilator oder AC. Hat auch 3-Bett-Zimmer.

Die beste Wahl am Ort
Trung Nguyen Hotel, 86 Bach Dang,  076- 386 6158, ^ 386 8674, www.trungnguyen hotel.com.vn, [4519]. Sehr ordentliche Zimmer in einem recht neuen Haus in zentraler Lage. Wohl das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in der Stadt. Kostenloses WLAN.

Obere Preisklasse
Victoria Chau Doc, 32 Le Loi, 076-386 5010,  386 5020, www.victoriahotels-asia.com, [4515]. Dieses große, luxuriöse 4-Sterne-Hotel im Kolonialstil liegt direkt am Fluss. 92 gut ausgestattete Zimmer mit Holzfußboden.
Die „Deluxe”-Zimmer sind ein wenig teurer als die etwas kleineren „Superior”-Räume – die Mehrausgabe wird mit dem Flussblick vom Balkon entgolten. Pool mit Mekongblick. Das Hotel betreibt ein eigenes Schnellboot nach Phnom Penh (s. Transport).

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Hotels am Nui Sam
Ben Da Nui Sam Resort, Highway 91, Vinh Te, 076-386 1705,  386 1530, BSD bendanuisam @hmc.vnn.vn. Wenige hundert Meter vom Berg entfernt liegt diese recht gepflegte Anlage mit sauberen Zimmern und einem Restaurant, das 500 Leute fasst. Tennisplätze, Sauna, Massage.
Long Chau Resort, Highway 91, K8Ward A, 076-386 1249, 4’ 386 2091, SB longchau resort@vamcotravel.com. Etwa 1 km vom Berg entfernt Richtung Stadt. Große grüne Anlage mit hübsch eingerichteten, aneinandergereihten Bungalows rund um einen Seerosenteich.
Bar und Restaurant, wechselt Devisen, verleiht Fahrräder und Mopeds. Ventilator oder AC.
Zu Füßen des Nui Sam liegt außerdem eine große Anzahl einfacher Gasthäuser (nha tro), in denen die Pilger übernachten.

Essen
Preiswert und gut – das ist das Gesamturteil zur Verpflegungssituation in Chau Doc. Zahlreiche gute lokale Restaurants gibt es zu entdecken; viele haben eine englische Speisekarte. Zwei sehr unterschiedliche Hotelrestaurants bieten eigens auf Touristen zugeschnittene Gerichte.
Bassac, 32 Le Loi, im Victoria-Hotel, 076-386 5010. Fein am Mekong-Ufer speisen auf der eleganten Hotelterrasse des Victoria: Bei Gerichten um die US$12 ein Luxus, den man in Erwägung ziehen kann. Die Küche ist eine gekonnte Fusion aus französischen und vietnamesischen Elementen, die Desserts sind eine Sünde (wert) und die Weinliste ist die perfekte Ergänzung.
Bay Bong, 22 Thuong Dang Le, 076-386 7271. Die Qual der Wahl zwischen den preiswerten und guten vietnamesischen Gerichten (20 000 bis 40 000 Dong) wird durch eine englische Speisekarte erleichtert. Wurde zum Zeitpunkt der Recherchen renoviert.
Co May, Trung Nu Vuong, 076-356 4054.
An der Ausfallstraße zum Nui Sam gelegenes, großes vietnamesisches Mittelklasse- Restaurant. Bei Einheimischen beliebt, die sich mal etwas gönnen wollen.
Delta Floating Hotel & Restaurant, 443 Le Loi, 076-355 0838.200 m südlich des Victoria Hotels kann direkt auf dem Mekong im über¬dachten großen Schiffrestaurant gegessen oder an der Bar dem Sonnenuntergang zugeschaut werden. Viel frischer Fisch für 30 000 50 000 Dong.
Hong Phat, 77 Chi Lang, 076-386 6950.
Nach vorne offenes, freundliches Restaurant mit englischer Speisekarte, Gerichte für 35 000 Dong.
Lam Hung Ky, 71 Chi Lang, V 076-386 6745.
Aut den blitzenden Aluminiumtischen werden preiswerte Gerichte mit chinesischem Einschlag serviert. Englische Speisekarte.
My Hue, 92 Bach Dang, 076-356 4778. Nudelgerichte, Hot Pot, Suppen; in dem kleinen und einfachen Restaurant sind oft alle Plastikhocker besetzt – was immer ein gutes Zeichen ist.
Thanh Tinh, 13 Quang Trung. Sehr gutes vegetarisches Restaurant mit vielen Fake- Meat-Speisen: Lecker zum Beispiel das scharfe mongolische „Hühnchen” (35 000 Dong), dem man sein Vorleben als Sojaquark kaum noch anmerkt. Englische Speisekarte. Ein Tipp auch für Nicht-Vegetarier.
Truong Van, 15 Quang Trung. Gegenüber dem Thanh Tinh liegt dieses beliebte com-Restaurant mit preiswerten Reisgerichten.
Vinh Phuoc, 12-14 Quang Trung, im gleichnamigen Traveller-Hotel. Hier gibt es die übliche standardisierte westlich-vietnamesische Küche für den weniger experimentierfreudigen Reisenden. Generationen von Travellern lieben diese Küche.
In der Nähe des Platzes an der Nguyen Huu Canh, Ecke Phan Van Vang, gibt es einige Stände mit frisch gepresstem Fruchtsaft (sinh toj. Die Säfte sind eine köstliche und gesunde Erfrischung. Günstige Straßenrestaurants finden sich tagsüber an der Tran Hung Dao im südlichen Marktbereich und abends an der Quang Trung vor den Markthallen sowie an der Uferpromenade zwischen Markt und Victoria Hotel.
In einigen kleinen, schmuddeligen BiaTuoi Shops in der Thu Khoa Huan (von der Nguyen Van Thoai stadtauswärts) gibt es neben frischem, in Plastikflaschen abgefülltem Bier auch exotische Snacks wie gebratene Schlange und gedämpfte Fledermaus.

Unterhaltung

Die örtliche Disko Vu Truong 1, Nguyen Van Thoai, etwa 3 km Richtung Sam-Berg, öffnet um 19 Uhr und schließt gegen Mitternacht. Getanzt wird hier eher selten; dafür sind die Drinks umso teurer.
Zwei kleine Rummelplätze befinden sich rechts und links der Ausfallstraße Richtung Nui Sam. Von 18 bis etwa 22 Uhr ist hier Betrieb.
Einige Fahrgeräte für Kinder laden zu einem abendlichen Ausflug mit der ganzen Familie ein.

Sonstiges
Einkäufen
Chau Docs lebendiger Markt vermittelt einen guten Eindruck in die Produkte der Umgebung, darunter Obst, Gemüse, Trockenfisch. Eine lokale Köstlichkeit ist der Paimzucker, den es kunstvoll in Blätter gewickelt zu kaufen gibt.
The English Bookstore am zentralen Platz hat eine kleine Auswahl englischsprachiger Literatur.
Fahrräder und Motorräder Sie werden von einigen Hotels vermietet, so dem Trung Nguyen, Victoria Hotel und dem Vinh Phuoc.

Geld
Vietin Bank, 68-70 Nguyen Huu Canh, 076-386 6259, <§ 386 8111.
Tauscht Devisen und gibt Geld auf Visa und MasterCard, auch über Geldautomat.
Mo-Fr 7-18, Sa 8-11.30 Uhr.
Sacombank, 88 Bach Dang.
Tauscht Devisen. © Mo-Fr 7.30-11.30 und 13-16.30 Uhr.
Außerdem steht ein Geldautomat an der Vietnam () Eximbank neben der Hauptpost, der Visa und MasterCard akzeptiert.

Informationen und Touren
Das für diese Provinz zuständige Touristenbüro An Giang Tourist befindet sich in der Provinz¬hauptstadt Long Xuyen. In Chau Doc helfen die Angestellten der Unterkünfte weiter.
Über besonders viel Erfahrung und Routine verfügen die Leute hinter dem Reiseschalter im Vinh Phuoc Hotel. Hier werden auch Touren in die Umgebung organisiert. Angeboten werden u. a. Fahrten in Khmer-Dörfer, wo traditionelle Seidenweber arbeiten.
Eine örtliche Reiseagentur ist Mekong Tours,14 Nguyen Huu Canh, ^ 076-386 8222,^ 356 2265, 8 www.mekongvietnam.com. Bietet Flussfahrten, geführte Touren zum Nui Sam und in die Umgebung; darüber hinaus Buchungen von Tickets und Hotels in ganz Vietnam (kambodscha vietnam rundreise).
Internet
Einige Hotels haben Internet-Zugang in der Lobby. Unter anderem zwei Internet-Cafes in der 31 und 34 Nguyen Huu Canh. Ganztägig geöffnet.

Medizinische Hilfe
Das General Hospital befindet sich gegenüber dem Victoria Hotel in der 5 Le Loi, 076-386 7184.

Post
2 Le Loi, ^ 076-386 9200. © tgl. 7-20 Uhr.

Nahverkehr
Private Touristenboote für den lokalen Nahverkehr werden an der Uferpromenade für etwa 50 000 Dong/Std. angeboten, lokale Fähren fahren an verschiedenen Stellen über den Fluss. Eine Fahrtmöglichkeit ins Cham- Dorf auf der gegenüberliegenden Fluss-Seite besteht etwa 250 m südlich des Victoria-Hotels; Kosten: 1000 Dong für die einfache Fahrt.

Transport
Busse
Der Busbahnhof befindet sich etwa 2 km südöstlich des Zentrums an der Le Loi. Von hier fahren den ganzen Tag über Busse in alle Ecken des Deltas und nach Ho-Chi-Minh-Stadt.
Die Abfahrtszeiten der lokalen Busse sind nicht hundertprozentig vorauszusagen: Wer sicher¬gehen will, schaut tags zuvor vorbei (mit dem Xe om für 15 000 Dong) und erkundigt sich. Ansonsten hilft es immer, zeitig aufzubrechen.

Abfahrt nach
CA MAU um 5.20 Uhr, fast 7 Std., für 81 000 Dong.
CAN THO um 5,6 und 7 Uhr, 3 Std.. für 44 000 Dong.
HA TIEN um 6 und 9 Uhr, knapp 31/2 Std., für 45 000 Dong.
HO-CHI-MINH-STADT von morgens bis 24 Uhr stdl., 5-6 Std.. für 85 000 Dong.
LONG XUYEN um 7 und 9 Uhr, 1 1/2 Std., für 18 000 Dong.
RACH GIA um 5.30 und 6.40 Uhr, 4 Std., für 38 000 Dong.
Wer keine Lust hat, sich zum Busbahnhof zu begeben, kann in fast allen Unterkünften auf den hoteleigenen Tourservice zurückgreifen. Nachteil: Es sind deutlich weniger Abfahrts¬zeiten im Angebot, und die Tickets kosten etwa das Doppelte. Dafür wird man am Hotel abgeholt. So geht es nach CAN THO um 7.30,9.30 und 14.30 Uhr, 3 Std., für US$6.
HAUEN um 6 Uhr für US$6. HO-CHI-MINH-STADT stdl. für US$9.
RACH GIA (Fähre nach Phu Quoc) um 6 Uhr für US$7.

Boote
Das Schnellboot von Chau Doc nach Kambodscha kostet US$21, das langsame Boot US$10. Das langsame Boot startet um 7 Uhr, per Express geht es um 8 Uhr los. Beide legen am Pier neben dem Victoria Hotel ab.
Passiert wird die Grenze in VINH XUONG/ KAAN SAMNOR. Ankunft des Schnellbootes in PHNOM PENH um 13 Uhr. Das langsame Boot hält in Neak Luong, von wo es mit dem Bus in die Hauptstadt weitergeht; Ankunft dort etwa 16.30 Uhr. Das Visum ist an der Grenze erhältlich.
Das Victoria Hotel betreibt ein eigenes Schnellboot nach Phnom Penh – allerdings nur für Hotelgäste. Abfahrt morgens um 7 Uhr.
Die Fahrt dauert 4 1/2 Std. und kostet US$99,70.
Das Boot von Phnom Penh nach Chau Doc startet um 13.30 Uhr.
Nach CAN THO, VINH LONG und LONG XUYEN können Touristen nur mit privaten Booten fahren. Die sind, wenn man sie selbst organisiert, ziemlich teuer. Man kann aber auch eine Tour buchen und z. B. für US$10 nach Can Tho fahren und dabei unterwegs eine Fischfarm und ein Dorf besichtigen. Solche Touren werden u. a. im Vinh Phuoc Hotel angeboten. Das Delta Floating Hotel bietet eine Bootsfahrt bis Long Xuyen an. Von dort geht es weiter mit dem Bus bis nach HO-CHI-MINH-STADT (Abfahrt um 9 Uhr,
Ankunft um 19 Uhr, US$15).
Lokale Passagier-Fracht-Fähren entlang des Vinh Te-Kanals verkehren nach HA TIEN.
Sie starten vor Sonnenaufgang und benötigen mindestens 12 Std. Der Fahrpreis liegt um 70 000 Dong. Aktuelle Informationen zu genauen Abfahrtszeiten und dem benutzten Pier bitte vor Ort erfragen.

Grenzübergänge nach Kambodscha
Von Chau Doc aus sind zwei Grenzübergänge nach Kambodscha erreichbar: Per Boot der in Vinh Xuong / Kaan Samnor (siehe Transport), wo es auch Visa on Arrivalfür US$20 gibt, und per Straße der in Tinh Bien / Phnom Denh. Dieser etwa 25 km von Chau Doc entfernte, an der N91 gelegene Grenzposten wird kaum von Touristen frequentiert. Dort werden auch keine Visa ausgestellt. Hinter der Grenze geht die Straße weiter als Highway 2 bis Phnom Penh.
Die Grenzen sind von 7-17 Uhr geöffnet.

 

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